Felix Loeb

wurde am 12. Dezember1875 in Bad Nauheim in Hessen geboren.

Seine Eltern waren der Antiquar und Fruchthändler Louis (Lazarus) Löb und dessen Ehefrau Betti geb. Rauenheim aus Laubach. [1] Das Grab der Eltern befindet sich auf dem alten jüdischen Friedhof in Bad Nauheim.

Er wohnte in der Stresemannstraße 28. Am 25. Juni 1906 meldete er sich nach Frankfurt am Main um, von wo er am 22. November 1941 in das Konzentrationslager nach Kowno (Kauen bzw. Kaunas) in Litauen, Fort IX, deportiert wurde. Dort wurde er laut Bericht des SS-Standartenführers Karl Jäger vom 1.12.1941 am 25.11.1941 im Alter von 65 Jahren zusammen mit 2933 anderen jüdischen Opfern aus Berlin, München, Frankfurt am Main, Breslau und Wien erschossen. [2]

Seine Schwester Hermine Elias geb. Löb wurde in Treblinka ermordet. (Fotos und Dokumente)

 

[1]Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden:   Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Bad Nauheim 1829-1916 (HHStAW Abt. 365 Nr. 606)   1829-1916, Seite 37

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A4ger-Bericht

 

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