Hermine Elias

geborene Löb

wurde am 9. Mai 1872 in Bad Nauheim geboren. 

Ihre Eltern waren der Antiquar und Fruchthändler Louis (Lazarus) Löb und dessen Ehefrau Betti, eine geborene Rauenheim aus Laubach.[1] Das Grab der Eltern befindet sich noch auf dem alten jüdischen Friedhof in Bad Nauheim. 

Sie wohnte mit den Eltern und dem jüngeren Bruder Felix (*1875) in der Stresemannstraße 28.

Sie war mit Hugo Elias verheiratet und lebte in Frankfurt am Main. Dort war die letzte Adresse vor der Deportation die Fürstenbergstraße 167.

Am 1. September 1942 wurde sie von Frankfurt aus in das Ghetto Theresienstadt und am 29. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. 
Sie war bei der Deportation 70 Jahre alt und wurde für tot erklärt.

Der Bruder Felix Löb wurde im Konzentrationslager Kauen ermordet. (Fotos und Dokumente)

 

[1]Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden:

                   Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Bad Nauheim 1829-1916 (HHStAW Abt. 365 Nr. 606)   1829-1916, Seite 37

 

 

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