Senta Adler                            

         wurde am 4. August 1921 in Urspringen bei Marktheidenfeld am Main geboren.

          Die Eltern waren der Händler Isaak Adler (*14.10.1876) und dessen Ehefrau Bertha

          geb. Weinberg.

Sie wohnte in Urspringen, in Fulda und ab dem 2. März 1939 [1] in Bad Nauheim im 

Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65. 

Sie war alleinstehend und von Beruf Krankenschwester und Pflegerin. 

Am 25. März 1942 meldete sie sich in Bad Nauheim wieder ab und kehrte zurück in ihren Geburtsort Urspringen. 

Am 25. April 1942 wurde sie, gemeinsam mit ihren Eltern, im Alter von 20 Jahren von Würzburg aus nach Krasnystaw im deutsch besetzten Polen deportiert. Dort befand sich ein Ghetto für 4000 Juden an den Stadtgrenzen. Die Insassen, darunter auch Senta Adler, wurden später in das Ghetto Izbica verschleppt. Dort wurde die junge Frau im Alter von 22 Jahren ermordet. 

Der Cousin Norbert Weinberg aus Great Neck/New York hat am 10. Mai 1999 ein Gedenkblatt

für Senta Adler eingereicht.                         

 

(Fotos und Dokumente)

 

[1] http://bommelblog.wordpress.com/juden-in-fulda-von-abt-bis-asch/

 

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