1. Elfriede Abraham  

wurde am 11. Februar 1903 in Altenkirchen im Westerwald geboren.
Sie lebte in Altenkirchen und in Bad Nauheim in der Parkstraße 9.

Nach ihrer Emigration nach Luxemburg wurde sie am 16. Oktober 1941 von Trier aus in des Ghetto nach  Litzmannstadt (Lodz) deportiert. Aus der Liste von Bewohnern des Ghettos von Lodz geht hervor, dass Elfriede Abraham ermordet wurde. Bei der Deportation war sie 38 Jahre alt.

2. Fanny Abraham

geborene Ochs

wurde am 19. Januar 1862 in Herleshausen in Hessen geboren.
Sie wohnte in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 65 und in Gießen

Am 27. September 1942 wurde sie von Darmstadt aus in das GhettoTheresienstadt deportiert, wo sie am 16. Januar 1943 im Alter von 80 Jahren um Leben kam. (Todesfallanzeige)

 

3. Emil Adler

wurde am 17. November 1880 in Bad Nauheim geboren.

Er war mit Henriette, geborene Goldschmidt verheiratet und wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 17.

Am 05.April 1938 wurde er  in Bad Nauheim abgemeldet und zog um nach Frankfurt am Main.

Am 31. Oktober 1941verübte er im Alter von 61 Jahren Selbstmord.

Ein Foto von Emil Adler und seiner Frau Henriette findet sich bei Stephan Kolb auf Seite 126.[1]

 

4. Henriette Adler

geborene Goldschmidt

wurde am 17. Januar 1883 in Altenstadt in Hessen geboren.Sie war mit Emil Adler verheiratet und wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 17.

Am 05.April 1938 wurde sie gemeinsam mit ihrem Ehemann nach Frankfurt am Main abgemeldet.

Am 31. Oktober 1941 nahm sie sich im Alter von 58 Jahren gemeinsam mit ihrem Ehemann das Leben.

Ein Foto von Henriette Adler und ihrem Mann Emil findet sich bei Stephan Kolb auf Seite 126.

 

5. Senta Adler

wurde am 04. August 1921 in Urspringen bei Marktheidenfeld in Bayern geboren.
Sie wohnte in Urspringen, Fulda und ab dem 02. März 1939 [2] in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Sie war alleinstehend und von Beruf Krankenschwester und Pflegerin.

Am 25. März 1942 meldete sie sich in Bad Nauheim wieder ab und kehrte zurück in ihre Geburtsstadt Urspringen.

Am 25. April 1942 wurde sie im Alter von 20 Jahren von Würzburg aus nach Krasnystaw deportiert. Dort befand sich ein Ghetto für 4000 Juden in den Stadtgrenzen. Die Insassen, darunter auch Senta Adler wurden später in das Ghetto Izbica verschleppt. Dort wurde die junge Frau im Alter von 22 Jahren ermordet.

Der Cousin Norbert Weinberg aus Great Neck/New York hat am 10. Mai 1999 ein Gedenkblatt für Senta Adler eingereicht.

 

6. Martha Asch

geborene Oppenheimer

wurde am 04. Mai 1866 in Eulau im ehemaligen preußischen Landkreis Sprottau in  Schlesien geboren.
Sie wohnte in Gießen und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15.September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am

27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 01. November 1942 im Alter von 76 Jahren ums Leben kam. (Todesfallanzeige)

 

7. Ruth Bachenheimer

wurde am 01. März 1905 in Geestemünde, einem Stadtteil von Bremerhaven geboren.

Ihre Eltern waren Solomo und Fanny, eine geborene Oppenheimer.
Ruth Bachenheimer wohnte in Wesermünde und in Seeheim.

Von Beruf war sie Kindergärtnerin.

Am 24.Januar 1939 war sie nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 63-65 zugezogen.

Am 30. September 1942 wurde sie im Alter von 37 Jahren von Darmstadt aus in das Vernichtungslager  Treblinka deportiert und dort ermordet.

Die Schwägerin von Ruth Bachheimer hat ein Gedenkblatt eingereicht

 

8. Rosa Balschöwski

geboreneLewinski         

wurde am 15. November 1885 in Cranz im ehemaligen ostpreußischen Landkreis Fischhausen geboren.

Sie war mit mit Max Balschöwski verheiratet und ist am 05. Februar 1937 nach Bad Nauheim zugezogen.

Sie wohnte zunächst ab dem 05. Februar 1937 in der Frankfurter Straße 47, ab dem 01. November 1937 am Aliceplatz 4, danach ab dem 25. März 1938 wieder in der Frankfurter Straße 47.

Vom 04. August 1939 bis zu ihrer Abmeldung am 19. März 1940 nach Frankfurt, wohnte sie im  Ernst-Ludwig-Ring 10.

In Frankfurt hatte sie ihre Wohnung in der Staufenstraße 31.

Von dort wurde sie am 20. Oktober 1941 im Alter von 65 Jahren in das Ghetto Lodz deportiert. Rosa Balschöwski wurde für Tod erklärt.

 

9. Minna Bamberger

geborene Strauss

wurde am 23. März 1886 in Niederrodenbach in Hessen geboren.

Ihr Beruf war Hausgehilfin.

Sie wohnte in Nieder Wöllstadt und war am 1. September 1939 nach Bad Nauheim in die Jüdische Bezirksschule in der Frankfurter Straße 103 zugezogen.

Bereits am 25.September 1939 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und kehrte wieder nach Nieder-Wöllstadt zurück..

Am 30. September 1942 wurde sie im Alter von 65 Jahren von Darmstadt aus in das Konzentrationslager Treblinka deportiert, wo sie ermordet wurde.

 

10. Adolf Bauer

wurde am 03. Februar 1883[3] in Schotten im Vogelsberg geboren.

Die Eltern waren Elazar und Sara.

Er war mit Frieda Bauer, geborene Levi verheiratet.

Adolf Bauer war Lehrer im Ruhestand.

Bekannt sind die Namen der beiden Söhne Gabriel und Natanel.

Die Familie war aus Gedern nach Bad Nauheim zugezogen und wohnte in der Streßemannstraße 20.

Am 18.April 1942 wurde Adolf Bauer nach Frankfurt am Main abgemeldet und noch im gleichen Jahr nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Bei seiner Deportation war Adolf Bauer 59 Jahre alt.

Natanel Iogev hat für Adolf Bauer  ein Gedenkblatt mit Bild eingereicht und sich als Sohn von Adolf Bauer ausgewiesen.[4]

 

11. Frieda Bauer

geborene Levi

wurde am 30. Oktober 1887[5] in Alsfeld in Hessen geboren.

Sie war mit dem Lehrer Adolf Bauer verheiratet.

Bekannt sind die Namen der beiden Söhne Gabriel und Natanel.

Die Familie wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 20.

Die Abmeldung nach Frankfurt am Main erfolgte am 18. April 1942

Im gleichen Jahr erfolgte die Deportation an einen unbekannten Deportationsort. Frieda Bauer war bei der Deportation 58 Jahre alt. Sie wurde in der Shoah ermordet.

Ein Gedenkblatt mit Bild wurde für sie eingereicht.

 

12. Gabriel Bauer

ist der Sohn von Adolf und Frieda Bauer und der Bruder von Natanel Bauer.

Er lebte vor dem 2. Weltkrieg in Bad Nauheim.

In dem von Natanel Iogev eingereichten Gedenkblatt[6] wird angegeben, dass Gabriel Bauer mit 35 Jahren Opfer der Schoah wurde. Das Todesdatum ist nicht bekannt.

 

13. Natanel Bauer

ist der Sohn von Adolf und Frieda Bauer und der Bruder von Gabriel Bauer.

Er lebte vor dem 2. Weltkrieg in Bad Nauheim.

Natanel Bauer wurde mit 41 Jahren Opfer der Schoah.

Das Todesdatum ist nicht bekannt. Ein Gedenkblatt[7] wurde von Natanel Iogev eingereicht

 

14. Emma Baumblatt

geborene Mohrenwitz

wurde am 16. September 1874 in Schweinfurt in Bayern geboren.
Sie war mit Isidor Baumblatt (*26.07.1870) verheiratet und wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 20 und in Frankfurt a. Main.
Am 22.Mai1940 wurde sie in Bad Nauheim nach Frankfurt am Main abgemeldet.

Von dort aus erfolgte die Deportation am 20. Oktober 1941in das Ghetto Litzmannstadt (Lodz).

Emma Baumblatt war bei der Deportation 67 Jahre alt.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Isidor Baumblatt soll sie Selbstmord verübt haben.

Ihre Tante berichtet in einem Gedenkblatt, dass sie in der Shoah ermordet wurde.

 

15. Isidor Baumblatt

wurde am 26. Juli 1870 in Theilheim in Bayern geboren.

Er war mit Emma Baumblatt, geborene Mohrenwitz verheiratet.
Er wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 20 wo er ein Geschäft für Möbel und Nähmaschinen hatte. Isidor Baumblatt gehöre dem Vorstand der Jüdischen Gemeinde an.[8]

Am 22.Mai 1940 wurde er in Bad Nauheim nach Frankfurt am Main abgemeldet.

Von dort aus wurde er am 20. Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt (Lodz) deportiert. Bei der Deportation war er 71 Jahre alt.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau soll er Selbstmord verübt haben.

Für Isidor Baumblatt wurde am 24.März 2008 von der Enkelin Edna Baumblatt-Hermanns aus Berlin, Roscherstraße 17 ein Gedenkblatt eingereicht.

Ein Foto von Isidor Baumblatt findet sich bei Stephan Kolb auf Seite 47.

 

16. Jeanette  Bayersdorf

geborene Loeser

wurde am 17. Januar 1865 in Steinfurth in Hessen geboren.
Jeanette Bayersdorf lebte in Bremen.

Am 23. Juli 1942 wurde sie im Alter von 77 Jahren von Hannover aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert und am 23. September 1942 im Vernichtungslager Treblinka ermordet.

 

17. Henriette Bentheim

geborene Marx

wurde am 15. Juni 1876 in Herdecke[9] an der Ruhr geboren.

Sie wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter

Straße 65.

Am 19. September 1942, dem Tag, an dem viele Juden aus Bad Nauheim deportiert wurden, starb sie im Alter von 66 Jahren, vermutlich durch Selbstmord.

 

18. Mathilde Berger

geborene. Loeser

wurde am 09. August 1864 in Steinfurth in Hessen geboren.

Sie war die Tochter von Simon Löser und Jeanette Löser, geborene Katz

und war mit Hermann Berger verheiratet.

Sie lebte in Darmstadt im Ernst-Ludwig-Ring 10, in der Frankfurter Straße 52 und in der Riedeselstraße 10. Von dort wurde sie am

27. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie

am 05. Januar 1943 im Alter von 78 Jahren ums Leben kam.

Bei ihrem Tod war sie bereits verwitwet. (siehe Todesfallanzeige)

Ihre Enkelin Margarete Mayer aus Haifa hat ein Gedenkblatt mit einem Foto eingereicht, auf dem sie mit einem Schäferhund zu sehen ist.

 

19. Adele Bettmann     

geborene Rothschild

wurde am 16. Juni 1872 in Alsfeld in Hessen geboren.

Sie war mit Jakob Bettmann verheiratet und wohnte in Alsfeld und in Bad Nauheim.

Jakob und Adele Bettmann waren die Eltern von Karl Bettmann, der als Nachfolger von Lehrer Oppenheimer als Religionslehrer an der Stadtschule und an der Ernst-Ludwig-Schule in Bad Nauheim tätig war und der am Aufbau der Jüdischen Bezirksschule in der Frankfurter Straße beteiligt war. Karl Bettman emigrierte 1939 in die USA . [10] Seine Ehefrau Käthe Bettmann lebte vor 1986 noch in Haifa in Israel. Ihre Erinnerungen an die nationalsozialistische Zeit In Bad Nauheim schildert sie in einem Gespräch mit Stephan Kolb, der sie in Israel besucht hatte. [11] 

Die Adresse der Familie Adele und Jakob Bettmann in Bad Nauheim war ab dem 04. November 1935 der Aliceplatz 13-15 und nach der Emigration des Sohnes ab 02. Mai1939, das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 65. 

Am 15.September 1942 wurde das Ehepaar aus Bad Nauheim deportiert und am 27. September 1942 von  Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt verschleppt.

Dort kam Adele Bettmann am 19. Dezember 1943 im Alter von 71 Jahren ums Leben.

 

20. Jakob Bettmann   

wurde am 26. Juli 1873 in Ebelsbach in Unterfranken in Bayern geboren.

Er war mit Adele Sara Bettmann, geborene Rothschild verheiratet.
Er lebte als Handelsvertreter und Prokurist in Alsfeld und hat dort  im  November 1897 geheiratet. Am 03. Dezember 1899 kam der Sohn Karl zur Welt.

In Bad Nauheim wohnte die Familie Bettmann am Aliceplatz 13-15.

Nach der Emigration des Sohnes in die USA zog das Ehepaar in das Jüdischen Altersheim in der  Frankfurter Straße 65.

Am 27. September 1942 wurden Jakob Bettmann und seine Frau Adele von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 30. März 1944, wenige Wochen nach dem Tod seiner Frau im Alter von 71 Jahren ums Leben kam.

 

21. Moritz Blum

wurde am 04. Dezember 1867 in Borken im Schwalm-Eder- Kreis in Hessen geboren.

Er wohnte in Schotten und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 63/65.

Am 16.September 1942 wurde er in  in Bad Nauheim abgemeldet.

Am 27. September 1942 wurde er von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 22. Januar 1943im Alter von 75 Jahren ums Leben kam. (siehe Todesfallanzeige)

 

22. Frieda Bodenheimer

geborene Gutkind

wurde  am 28. Januar 1883 in Frielendorf in Hessen geboren.
Sie wohnte in Bad Nauheim in der  Alicestraße 13/15.

Die Abmeldung in Bad Nauheim war am 15.September 1942

Am 30. September 1942 wurde Frieda Bodenheimer im Alter von 38 Jahren von Darmstadt aus in das Konzentrationslager Treblinka deportiert und dort ermordet. Für Frieda Bodenheimer wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

23. Walter Braun

wurde am 05. Februar 1932 in Flonheim in Rheinland-Pfalz geboren.
Er wohnte in Mainz, Alzey und in Bad Nauheim in der Jüdischen Bezirksschule in der Frankfurter Straße 103.

Er wurde am 12. Juni1939 wieder in Bad Nauheim abgemeldet und kehrte nach Flonheim zurück.

Am 25. März 1942 wurde der 10 jährige Junge von Mainz über Darmstadt in das Ghetto Piaski im deutsch besetzten Polen deportiert. Von dort aus erfolgten regelmäßige Transporte in das Vernichtungslager Belzec. Walter wurde in Polen ermordet.

 

24. Albert Cahn

wurde am 23. Oktober 1888 in Friedberg in Hessen geboren.
Er wohnte in Friedberg und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 10. November 1938 war er inhaftiert worden; der Inhaftierungsort und die Dauer der Inhaftierung ist unbekannt.

Am 15.September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am 30. September 1942 von Darmstadt aus in das Konzentrationslager Treblinka deportiert und dort ermordet. Albert Cahn war bei der Deportation 54 Jahre alt.

 

25. Billa Cahn

geborene Liebmann
wurde am 28. September 1895 in Thalheim bei Limburg a. d. Lahn in Hessen geboren.
Sie wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15. September1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am

30. September 1942 ab Darmstadt in das Konzentrationslager Treblinka deportiert.

Bei der Deportation war Billa Cahn 47 Jahre alt. Sie wurde in Polen ermordet.

 

26. Hermann Cahn

wurde am 19. Mai 1865 in Münster in Hessen geboren.

Er wohnte in Gießen und Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15. September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am

27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam Hermann Cahn am 15. Oktober 1942 im Alter von 77 Jahren ums Leben. (Todesfallanzeige)

 

27. Karoline Cohn

geborene Herz

wurde am 25. November 1883 in Öhringen in Baden-Württemberg geboren.

Sie war mit Leo Cohn verheiratet. Die Ehe wurde 1911 in Frankfurt geschlossen. Die Eheleute hatten ein gemeinsames Kind.
Sie wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Str.65.

Am 15.September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 gemeinsam mit ihrem Ehemann von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort starb ihr Mann im Oktober 1942. Wenige Wochen später, am 29. Januar 1943 wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und  dort am 29. Januar 1943 im Alter von 58 Jahren ermordet.

 

28. Leo Cohn

wurde am 24. Februar 1877 in Angerburg  in Ostpreußen geboren.

Die Eltern waren Simon Cohn und dessen Ehefrau Rose, geborene Joachimcayk.

Er war mit Karoline Cohn verheiratet. Die Ehe wurde 1911 in Frankfurt geschlossen.

Die Eheleute hatten ein gemeinsames Kind.

Bis zum 29. November 1938 war Leo Cohn vorübergehend im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert.

Er wohnte in Schönlanke und zuletzt in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 16. September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942  von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 17. Oktober 1942 im Alter von 65 Jahren ums Leben kam. (siehe Todesfallanzeige)

 

29. Samuel Collin

wurde am 16. August 1866 in Offenbach in Hessen  geboren.

Von Beruf war er Metalldrucker.

Er wohnte in Offenbach am Main und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Nach seiner Abmeldung am 15.September 1942 in Bad Nauheim wurde er am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 03. Januar 1943 im Alter von 77 Jahren ums Leben kam. Bei seinem Tod war Samuel Collin bereits verwitwet. . (Todesfallanzeige)

 

30. Hedwig Eckstein

geborene Grünebaum

wurde am 14. August 1889 in Kleinwallstadt in Bayern geboren.

Ihre Eltern waren Leopold und Bertha Grünebaum.

Verheiratet war sie mit Siegfried Eckstein.

Bekannt sind die Namen der Tochter Bertha[12] und der Söhnen Heinz Leopold und Martin.

Die Familie wohnte ab 31.August 1931 in Bad Nauheim in der Homburger Straße 29 und ab dem 14.06.1937 im ehemaligen Israelitischen Männerheim in der Frankfurter Straße 58.[13]

Nach der Abmeldung am 15.August 1942 in Bad Nauheim wurde sie am

30. September 1942 im Alter von 53 Jahren in das Konzentrationslager Treblinka deportiert und dort, ebenso wie ihr Ehemann und ihre beiden Söhne Heinz und Martin ermordet. Ihre Tochter Bertha Lorch hat ein Gedenkblatt eingereicht.

 

31. Heinz Eckstein[14]

wurde am 09. Juli 1928 in Friedberg in Hessen geboren.

Seine Eltern waren Siegfried Eckstein und Hedwig Eckstein, geborene Grünebaum

Er wohnte mit seinen Eltern und dem Bruder Martin in Bad Nauheim im ehemaligen Israelitischen Männerheim in der Frankfurter Str. 58.

Am 15.August 1942 wurden er, seine Eltern Siegfried und Hedwig Eckstein und sein Bruder Martin Moses in Bad Nauheim abgemeldet.

Am 30. September 1942 wurde der 14 jährige Heinz Leopold von Darmstadt aus in das Konzentrationslager Treblinka deportiert und ermordet.

Von der Schwester Bertha Lorch wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

32. Martin Eckstein[15]

wurde am 16. Februar 1926 in Friedberg in Hessen geboren.
Seine Eltern waren Siegfried Eckstein  und Hedwig Eckstein , geborene Grünebaum.

Am 15.August 1942 wurden er, seine Eltern Siegfried und Hedwig Eckstein und sein Bruder Heinz Leopold in Bad Nauheim abgemeldet.

Am 30. September 1942 wurde Martin im Alter von 16 Jahren von Darmstadt aus in das Konzentrationslager Trebinka deportiert und dort gemeinsam mit seinen Eltern und seinem Bruder Heinz Leopold ermordet.Für Martin wurde von seiner Schwester Bertha Lorch, geb. Eckstein ein Gedenkblatt eingereicht.

 

33. Siegfried Eckstein

wurde am 19. August 1884 in Friedberg in Hessen geboren.

Seine Eltern waren Moses Eckstein und dessen Ehefrau Johanna, geborene Blumenthal.

Er war mit Hedwig Eckstein, geborene Grünebaum verheiratet.

Bekannt sind die Namen der Kinder Bertha (*04.02.1921 in Friedberg),  Heinz Leopold (* 09.03.1928 in Friedberg) und Martin Moses

(* 16.02.1926 in Friedberg).

Siegfried Eckstein ist am 31.08.1931 nach Bad Nauheim in die Homburger Straße 29 zugezogen.

Am 14.Juni1934 erfolgte der Umzug in das ehemalige Israelitische Männerheim in der Frankfurter Straße 58.

Am 15.August 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet.
Als Inhaftierungsort wird 1942 das Konzentrationslager Buchenwald angegeben.

Am 30. September 1942 wird Siegfried Ecksteinvon Darmstadt aus in das Konzentrationslager Treblinka deportiert. Bei der Deportation war er 58 Jahre alt.

Siegfried wurde in Polen ermordet.

 

34. Ella Ehrlich

geborene Berlin

wurde am 24. September 1891 in Großen - Buseck in Hessen geboren.

Sie war mit Gustav Ehrlich (* 05.06.1885) verheiratet.

Am 08. Juli 1913 war sie nach Bad Nauheim gezogen und wohnte in der Stresemannstraße25. Danach erfolgten mehrere Umzüge, zuletzt nach Frankfurt am Main. Von Frankfurt aus wurde sie am 11. Juni 1942 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert. Bei der Deportation sie 38 Jahre alt.

Sie wurde in Sobibor ermordet. Für Ella Ehrlich wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

35. Gustav Ehrlich

wurde am 5. Juni 1885 in Friedberg in Hessen geboren.

Er war mit mit Ella Ehrlich, eine geborene Berlin verheiratet

Von Beruf war er Kaufmann

Er wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 25.

Am 01.Februar 1937 wurde er in Bad Nauheim nach Frankfurt/ Main abgemeldet.

Am 25. März 1943 wurde er im Alter von 57 Jahren in das Konzentrationslager Sobibor deportiert und ermordet. Für Gustav Ehrlich wurde ein Gedenkblatt eingereicht

 

36. Sarko Ehrmann, Dr.

wurde am 29. Mai 1882 in Burgpreppach in Unterfranken in Bayern geboren.

In Bad Nauheim wohnte er in der Parkstraße und im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 58.

Am 14.April 1940 wurde er in Bad Nauheim nach Frankfurt am Main abgemeldet.

1942 wurde Dr. Ehrmann im Alter von 60 Jahren nach Polen deportiert und in der Shoah ermordet.

 

37. Karolina Eichhorn

geborene Gottselig

wurde am 10. Juli 1902 in Bad Nauheim geboren.

Sie war mit Simon Eichhorn verheiratet.

Am 10.September1908 ist sie nach nach Friedberg umgezogen.

Karolina Eichhorn hat auch in Chemnitz gelebt.

Am 28. Oktober 1938 ist sie im Alter von 36 Jahren nach Polen deportiert worden. Dort wurde sie 1942 im Alter von 40 Jahren in Sosnowiec, einem Lager für jüdische Zwangsarbeiter ermordet. Von der Schwester wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

38. Hermine Elias

geborene Loeb

wurde am 09. Mai 1872 in Bad Nauheim geboren. 

Ihre Eltern waren der Antiquar und Fruchthändler Louis (Lazarus) Löb und dessen Ehefrau Betti, eine geborene Rauenheim aus Laubach. [16]

Sie wohnte mit den Eltern und dem Bruder Felix (* 1875) in der Stresemannstraße 28.

Sie war mit Hugo Elias verheiratet und lebte in Frankfurt am Main.

Am 01. September 1942 wurde sie von Frankfurt aus in das Ghetto Theresienstadt und am 29. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert.

Sie war bei der Deportation 70 Jahre alt und wurde für tot erklärt.

 

39. Dina Engel

geborene Blatt      

wurde am 23. November 1871 in Jugenheim geboren

Es spricht einiges dafür, dass Sie mit Siegmund Engel verheiratet war.

Sie wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Str. 65.

Sie wurde in Bad Nauheim am 15.September 1942 abgemeldet, dem Tag, an dem die Bewohner der Altersheime abgeholt und nach Theresienstadt deportiert wurden. Sie war bei der Deportation 72 Jahre alt.

In der Deportationsliste, in der 1.288 Menschen eingetragen sind, die am 29. September vom Mainz über Darmstadt nach Theresienstadt deportiert wurden, wird Dina Engel unter der Nr. 132 aufgeführt.[17]

 

40. Siegmund Engel                

wurde am 22. März 1873 in Grüningen in Hessen geboren.

Er war verheiratet und es spricht einiges dafür, dass Dina Engel seine Ehefrau war.

Er wohnte in Gießen und später auch in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 27. September 1942 wurde er von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert und kam dort am 30. Januar 1943 im Alter von 69 Jahren ums Leben. (Todesfallanzeige)

In der Deportationsliste, in der 1.288 Menschen eingetragen sind, die am 29. September vom Mainz über Darmstadt nach Theresienstadt deportiert wurden, wird Dina Engel unter der Nr. 131 aufgeführt.[18]

 

41. Meta Eschwege

          geborene Oppenheimer  

wurde am 07. Januar 1882 in Bad Nauheim in Hessen geboren.

Die Eltern waren Hermann Oppenheimer und dessen Ehefrau Amalia. Meta war mit Simon Eschwege verheiratet.

Sie wohnte in Frankfurt am Main und ist  am 16.08.1927 nach Bad Nauheim in die Schnurstraße 11 umgezogen.

Am 06.September 1928 ist sie wieder nach Frankfurt zurückgekehrt und dann nach Holland emigriert.

Vom 30. April 1943 bis 04. Mai 1943 war sie im Sammellager Westerbork inhaftiert.

Am 04. Mai 1943wurde sie in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort am 07. Mai 1943  im Alter von 61 Jahren ermordet.

Maud Dahme aus den USA hat für ihre Großmutter ein Gedenkblatt eingereicht.

 

42. Clothilde Frank

geborene Hessenberger

wurde am 18. April 1895 in Staden in Hessen geboren.
Sie wohnte in Bad Nauheim in der Frankfurter Str. 58.

Am 16.September1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am

27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Am 29. Januar 1943 wurde sie im Alter von 47 Jahren im Vernichtungslager Auschwitz – Birkenau ermordet.

 

43. Jakob Frank

wurde am 28. Oktober 1889 in Nieder-Wöllstadt in Hessen geboren.
Er wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Str. 58.

Am 16.September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und

am 27. September 1942 von Darmstadt aus in des Ghetto Theresienstadt deportiert und am 29. Januar 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz, wo er ermordet wurde. Bei der Deportation war er 54 Jahre alt.

 

44. Sophie Frank

wurde am am 27. September 1926 in Gedern bei Schotten in Hessen geboren.

Sie war die Tochter von Hermann Frank.

Sie wohnte in Frankfurt am Main und in Bad Nauheim in der Israelitischen Kinderheilstätte in der Frankfurter Straße 103.

Am 01.Juni1937 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und zog um nach Frankfurt am Main.

1942 wurde Sophie Frank im Alter von 15 Jahren in das Ghetto Theresienstadt deportiert und  kam dort ums Leben.

Die Nichte von Sophie Frank hat ein Gedenkblatt eingereicht.

 

45. Edith Gerson

wurde am am 25. November 1896 in Berlin geboren.
Sie wohnte in Bad Nauheim in der Kurstraße 1.

Am 15.September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 30. September 1942 von Darmstadt aus in das Konzentrationslager Treblinka deportiert. Dort wurde sie ermordet. Edith Gerson war bei der Deportation 45 Jahre alt.

 

46. Hermann Goldschmidt

wurde am am 20. Februar 1865 in Alt-Wiedermus bei Büdingen in Hessen geboren.
Er wohnte in Bad Nauheim im Israelitischen Frauenheim in der Frankfurter Straße 65.

Das Israelitische Frauenheim war seit 1937 ein Jüdisches Altersheim für Männer und Frauen.

Am 15.September1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam er am 15. Oktober 1942 im Alter von 77 Jahren ums leben. (Todesfallanzeige)

 

47. Sara Goldschmidt [19]

geborene Goldmann       

wurde am 12. Mai 1881 in Gundersheim in Rheinland-Pfalz geboren.

Sie war mit Willi Goldschmidt (*29.06.1879) verheiratet.

Das Ehepaar hatte zwei Kinder, eine Tochter Hanni und einen Sohn Werner.

Die Familie wohnte in Bad Nauheim in der Karlstraße 26 und hatte dort ein Versandhaus für Manufaktur, Mode  und Weisswaren. [20] Später sind sie in die Karlstraße 47 umgezogen.

Die Tochter Hanni nahm sich 1933 im Alter von 20 Jahren das Leben.

Am 30. März 1939 meldete sich die Familie in Bad Nauheim ab und zog um nach Frankfurt am Main.

Von dort aus wurde sie 1942 im Alter von 61 Jahren deportiert und ermordet.

 

48. Werner Goldschmidt

wurde am 11. September 1924 in Gießen in Hessen geboren.

Seine Eltern waren Willi Goldschmidt und dessen Ehefrau Sara, eine geborene Goldmann.

Er wohnte mit seinen Eltern und der Schwester Hanni in Bad Nauheim in der Karlstraße 26, später in der Karlstraße 47. Die Familie  zog 1939 um nach Frankfurt am Main, von wo aus Werner 1942 im Alter von 18 Jahren mit den Eltern an einen unbekannten  Ort deportiert wurde.

Werner Goldschmidt wurde in der Shoah ermordet.

 

49. Willi Goldschmidt

wurde am 29. Juni 1879 in Altenstadt in Hessen geboren.

Er war mit Sara Goldschmidt, eine geborene Goldmann aus Gundersheim verheiratet. Das Ehepaar hatte zwei Kinder, eine Tochter Hanni und einen Sohn Werner.

Die Familie wohnte in Bad Nauheim in der Karlstraße 26 und hatte dort ein Versandhaus für Manufaktur, Mode  und Weisswaren. [21] Die letzte Adresse in Bad Nauheim war die Karlstraße 47.

Die Tochter Hanni nahm sich 1933 im Alter von 20 Jahren das Leben.[22]

Am 30. März 1939 meldete sich die Familie in Bad Nauheim ab und zog um nach Frankfurt am Main.

Willi Goldschmidt, seine Frau Sara und der Sohn Werner wurden in der Shoah ermordet.

 

50. Emilie Grünebaum

wurde am 17. Juli 1860 in Groß-Karben in Hessen geboren.

Die Eltern waren der Fruchthändler Abraham Grünebaum I. und dessen Ehefrau, eine geborene Baum.

Emilie Grünebaum (* 1860), Lina Grünebaum (* 1864) und Sophie Grünebaum (* 1858) waren Geschwister.

Die drei ledigen Schwestern lebten in Groß-Karben im sogenannten „Dreimädelhaus“ in der Schulstraße, der heutigen Parkstraße 1. Drei Stolpersteine erinnern vor demWohnhaus an die drei Schwestern.

Im März 1939 verzogen die Schwestern nach Bad Nauheim in das Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Str. 65.

Am 15.September 1942 wurde Emilie Grünebaum, gemeinsam mit ihren Schwestern in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 in das GhettoTheresienstadt deportiert. Dort kam sie am 18. Oktober 1942 im Alter von 82 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

51. Hilda Grünebaum

wurde am 02. März 1931 in Lierschied bei St. Goarshausen in Rheinland Pfalz  geboren.

Die Eltern waren Albert und Berta Grünewald.

Hilda war die Zwillingsschwester von Ruth Grünebaum.

Sie lebte in Oberlahnstein und in Lierschied.

Am 14.05.1939 war sie nach Bad Nauheim in die Karlstraße 19 zugezogen.

Am 10. Juni 1942 wurde sie im Alter von 12 Jahren von Frankfurt aus zunächst in das  Zwangsarbeitslager Friedrichssegen a. d. Lahn deportiert  und anschließend am 01. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt, wo sie ums Leben kam.

 

52. Lina Grünebaum

wurde am 31. März 1864 in Groß - Karben in Hessen geboren.

Die Eltern waren der Fruchthändler Abraham Grünebaum I. und dessen Ehefrau, eine geborene Baum.

Lina Grünebaum, geboren 1864, Emilie Grünebaum, geboren 1860 und Sophie Grünebaum, geboren 1858 waren Geschwister. Die drei ledigen Schwestern lebten in Groß-Karben im sogenannten „Dreimädelhaus“ in der Schulstraße, der heutigen Parkstraße 1. Drei Stolpersteine vor demWohnhaus erinnern an die drei Schwestern.  

Im März 1939 verzogen die Schwestern nach Bad Nauheim in das Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Str. 65.

Am 15.September 1942 wurde sie in in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942, ab Darmstadt in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 03. November 1942, imAlter von 78 Jahren ums Leben kam. (siehe Todsfallanzeige)

 

53. Ruth Grünebaum

wurde am 02. März 1931 in Lierschied bei Sankt Goarshausen geboren.

Ihre Eltern waren Albert und Berta Grünebaum

Ruth war die Zwillingsschwester von Hilda Grünebaum.

Sie wohnte in Lierschied und in Frankfurt am Main

Am 14.Mai1939 ist sie nach Bad Nauheim in die Karlstraße 19 zugezogen.

Am 10. Juni 1942 wurde sie von Frankfurt am Main in das Zwangsarbeitslager Friedrichssegen a. d. Lahn deportiert und am 01. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt und von dort aus am 23. Januar 1943 in dasVernichtungslager Auschwitz. Ruth war 12 Jahre alt.

54. Sophie Grünebaum

wurde am 22. März 1858 in Groß-Karben[23] in Hessen geboren.

Die Eltern waren der Fruchthändler Abraham Grünebaum I. und dessen Ehefrau, eine geborene Baum.

Sophie Grünebaum, geboren 1858, Emilie Grünebaum, geboren 1860 und Lina Grünebaum, geboren 1864 waren Geschwister. Die drei ledigen Schwestern lebten in Groß-Karben im sogenannten „Dreimädelhaus“ in der Schulstraße, der heutigen Parkstraße 1. Drei Stolpersteine erinnern vor demWohnhaus an die drei Schwestern.  

Im März 1939 verzogen die Schwestern nach Bad Nauheim in das Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Str. 65.

Am 16.September 1942 wurde die drei Schwestern in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Dort kam sie wenige Tage nach ihrer Ankunft am 01. Oktober 1942 im Alter von 84 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

55. Edith Grünfeld

wurde am 21. Dezember 1929 in Flacht bei Limburg an der Lahn in Hessen geboren.

Ihre Eltern waren Arthur und dessen Ehefrau Gertrud, eine geborene Horwitz.

Am 28.April 1938 war sie nach Bad Nauheim zugezogen und wurde bereits am 29. August 1939 wieder nach Flacht abgemeldet.

Sie war Schülerin.

Am 25. März 1942 wurde sie von Mainz über Darmstadt in das Ghetto Piaski in Polen deportiert. Edith Grünfeld war bei der Deportation 12 Jahre alt. Ein Gedenkblatt für Edith Grünfeld wurde von Abraham Frank eingereicht.

 

56. Max Hammerschlag                  

wurde am 09. November 1876 in Treis an der Lumda in Hessen geboren

Er war mit Nanni Hammerschlag, geborene Stein verheiratet.

Er lebte in Gießen und in Bad Nauheimim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 63-65.

Am 15.September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am

27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Am 18. Oktober 1942 kam er im Alter von 65 Jahren in Theresienstadt ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

57. Moses Hammerschlag

wurde am 18. Februar 1874 in Treis a. d. Lumda in Hessen geboren.

Er war mit Rosa Hammerschlag, geborene Falkenstein verheiratet.

Am 24.April 1942 ist er von Gießen nach Bad Nauheim zugezogen.

Er lebte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 16.September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus  in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 09. Juli 1943 imAlter von 69 Jahren ums Leben kam.

(siehe Todesfallanzeige)

58. Nanni Hammerschlag

geborene Stern     

wurde am 15. November 1882 in Medebach im Sauerland in Nordrhein-Westfalen geboren.

Sie war mit Max Hammerschlag verheiratet
Das Ehepaar wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 63-65

Am 15.September 1942 wurde Nanni Hammerschlag gemeinsam mit ihrem Ehemann aus Bad Nauheim deportiert und am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto  Theresienstadt gebracht. Dort kam sie am 26. November 1942 im Alter von 60 Jahren ums Leben. Wenige Tage zuvor, am 18. Oktober 1942 war bereits ihr Ehemann Max im Lager verstorben. (siehe Todsfallanzeige)

 

59. Rosa Hammerschlag

geborene Falkenstein

wurde am 20. Juni 1875 in Meudt im Westerwald geboren.

Sie war mit Mosel Hammerschlag (*18.02.1874) verheiratet.

Sie wohnte in Gießen und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 16.September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Dort wurde sie Opfer der Shoah und kam am 29. August 1943 im Alter von 68 Jahren ums Leben. Ihr Ehemann Moses war bereits wenige Wochen zuvor, am 09. Juli im Ghetto verstorben. (siehe Todsfallanzeige)

 

60. Eva Hausmann

wurde am 31. Januar 1916 in Düren in Nordrhein-Westfalen geboren.

Ihre Eltern waren Hermann Hausmann und dessen Ehefrau Jenny , eine geborene Wolf.

Sie lebte mit ihren Eltern und den beiden Geschwistern Richard *1914 und Grete * 1917 in Düren in der Oststraße 49.

Eva Hausmann besuchte das Oberlyzeum in Düren (1932). [24]

Sie war alleinstehend und von Beruf Hausgehilfin.

Sie lebte in Bad Neuenahr, Köln und in Bad Nauheim.

Die Adresse in Bad Nauheim ist nicht bekannt.

Im Jahr 1941wurde sie im Alter von 24 Jahren von Köln aus in das Ghetto Litzmannstadz (Lodz) deportiert. Sie wurde in der Shoah ermordet.

Ein Gedenkblatt für Eva Hausmann wurde von der Schwester Grete ein-gereicht.

 

61. Paula Hecht

geborene Krämer

wurde am 01. Februar 1879 in Gladenbach in Hessen geboren.

Die Eltern waren Markus Krämer und dessen Ehefrau Betty, geborene Schiff.

Sie war mit Karl Hecht verheiratet, über dessen Verbleib keine Nachrichten vorliegen.

Paula Hecht wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 25 und meldete sich am 29.September 1936 nach Würzburg ab.

Am 23. September 1942 wurde sie von Nürnberg aus über Würzburg und Regensburg in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am

14. November 1942 im Alter von 63 Jahren verstarb.

(siehe Todesfallanzeige)

Ein Verwandter aus Kanada hat für Paula Hecht ein Gedenkblatt eingereicht.

 

62. Leopold Hermann

wurde am am 08. März 1859 in Heldenbergen in Hessen geboren.
Er wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65. Am 15.September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus  in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam er am

03. November 1942 im Alter von 82 Jahren ums Leben.

(siehe Todesfallanzeige)

 

63. Mathilde Hermann

geborene Salomon

wurde am 28. Oktober 1863 in Dierdorf, im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz geboren.

Sie wohnte in Gießen und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 19.September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Dort kam sie am 11. April 1943 im Alter von 79 Jahren ums Leben.

 

64. Auguste Herzog

wurde am 06. Dezember 1864 in Worms-Pfeddersheim in Rheinland-Pfalz geboren.

Sie wohnte in Pfeddersheim und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15. September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und

am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Dort kam sie am 12. Januar 1943 im Alter von 78 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

65. Hedwig Hirsch

geborene Elsberg

wurde am 12. August 1871 in Iserlohn in Nordrhein-Westfalen geboren.

Sie war mit Sanitätsrat Dr. Emanuel Hirsch[25], einer bedeutenden Persönlichkeit der Bad Nauheimer Ärzteschaft verheiratet und wohnte in Bad Nauheim in der Franz-Groedel-Straße 5.

Dr. Hirsch verstarb am 15. November 1929.

Vorübergehend war Hedwig Hirsch nach England emigriert, kehrte jedoch entgegen dem Rat ihrer Tochter und des Schwiegersohnes nach Deutschland zurück. [26]

Am 19.Juni 1939 meldete sie sich in Bad Nauheim ab und zog um  nach Frankfurt am Main.

Am18. August 1942 wurde sie von Frankfurt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 1. Dezember 1942 im Alter von 70 Jahren ums Leben kam. (siehe Todesfallanzeige)

 

66. Rosa Jakob   

wurde am 19. August 1858 in Nieder-Gemünden in Oberhessen geboren.
Sie wohnte in Nieder-Gemünden und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 63.

Am 15.August 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Hier kam sie am 11. Januar 1943 im Alter von 84 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

67. Henriette Jockelsohn

wurde am 10. Februar 1880 in Mainz geboren.

1922 kam sie nach Bad Nauheim und wohnte zunächst in der Johannisstraße 9.

Am 15.Juli 1933 zog sie um in das Israelitische Frauenheim in der Frankfurter Str. 55.

Am 22. Juli 1941 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und zog um nach Bendorf in die Heil- und Pflegeanstal Bendorf-Sayn.

Henriette Jockelson war von Beruf Krankenschwester.

Am 15. Juni 1942 wurde sie im Alter von 62 Jahren von Koblenz über Köln und Düsseldorf in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und ermordet.

 

68. Martha Kahn

geborene Rosenthal

wurde am 24. März 1877 geboren.

Sie war mit dem Kaufmann Moritz Kahn verheiratet und wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 9.

Am 14. Oktober 1938 meldete sie sich gemeinsam mit Ihrem Ehemann Moritz Kahn in Bad Nauheim ab und zog um nach Frankfurt am Main.

Den Angaben Stefan Kolbs zufolge wurde sie deportiert und ist 1941 umgekommen.[27]

Marthas Ehemann Moritz Kahn wurde nach dem Tod seine Frau am

15. September 1942 von Frankfurt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 29. November 1942 ums Leben kam.

 

69. Moritz Kahn

wurde am 18.08.1873 in Ranstadt bei Büdingen in Hessen geboren.

Er war mit Martha Kahn, geborene Rosenthal verheiratet.

Von Beruf war er Kaufmann. In seinem Haus in der Stresemannstraße 9 betrieb er das „Modehaus Kahn“. Nachdem sein Sohn Heinrich Kahn Teilhaber des väterlichen Geschäftes wurde, erfolgte eine Umbenennung in „Moritz Kahn Sohn“. Heinrich Kahn studierte später Medizin und konnte der Verfolgung entkommen. In einem ausführlichen Brief an Stephan Kolb schildert er das Schicksal seiner Familie. Im August 1982 wurde er in Portland/Oregon 80 Jahre alt.[28]   

Am 14.Oktober 1938 hat sich das Ehepaar Moritz und Martha Kahn  in  Bad Nauheim abgemeldet und ist nach nach Frankfurt umgezogen.

Martha Kahn wurde 1941 deportiert und ist „umgekommen“. Nähere Umstände ihres Todes sind nicht bekannt.

Am 15. September 1942 ist Moritz Kahn von Frankfurt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert worden. Dort ist er am 29. November 1942 im Alter von 59 Jahren ums Leben gekommen. (Todesfallanzeige)

 

70. Recha Kahn

geborene Löb

wurde am 27. Juni 1878 in Friedberg in Hessen geboren.
Sie wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 22.

Am 15. September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am

30. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Treblinka deportiert.

Sie war bei der Deportation 64 Jahre alt.

 

71. Baruch Kann

wurde am 29. August 1863 in Mainzlar in Hessen geboren.

Er war mit Mathilde Kann, eine geborene Speier verheiratet.

Baruch Kann war Besitzer einer Weinfabrik.

Er wohnte in Gießen und war am 24. April1942 nach Bad Nauheim umgezogen.

In Bad Nauheim wohnte er im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 27. September 1942 wurde er von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert und kam dort am 17. Dezember 1942 im Alter von 79 Jahren ums Leben.

Der Neffe von Baruch Kahn hat ein Gedenkblatt eingereicht.

 

72. Mathilde Kann

geborene Speier
wurde am am 27. November 1872 in Heldenbergen in Hessen geboren.

Sie war mit Berthold Kann (* 29.08.1863) verheiratet.
Sie lebte in Gießen und war am 24. April 1942 nach Bad Nauheim in die Frankfurter Straße 103 zugezogen.

Am 27. September 1942 wurde sie von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Dort kam sie am 02. Januar 1943 im Alter von 71 Jahren ums Leben.

(siehe Todesfallanzeige)

 

73. Alfred Katz

wurde am 29. Dezember1927 in Schlitz im Vogelsberg geboren.

Er war der Sohn von Friedrich und Rosa, eine geborene Schwab.

Am 01.August 1937 war er nach Bad Nauheim zugezogen und besuchte als Schüler die Jüdische Bezirksschule in der Frankfurter Straße 103.

Am 21. Dezember 1939 wurde er in Bad Nauheim wieder abgemeldet und kehrte zurück nach Schlitz.

Die Cousine Ellie Roden aus Wilmington / Vermont (Ray Hill Road 32) gibt in einem am 27. 11.2005 ausgefüllten Yad-Vashem-Gedenkblatt an, dass Alfred nach Riga deportiert wurde. Dem Gedenkblatt ist ein Bild von Alfred Katz beigefügt.

 

74. Henriette Katz

geborene Arnstein
wurde am 01. Dezember 1869 in Laubach in Hessen geboren.

Sie war mit Mayer Katz (* 23.03.1873) verheiratet und wurde am 01. August1940 in das Jüdische Altersheim in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 65 aufgenommen.
Am 30.August1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und

am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Konzentrationslager  Theresienstadt deportiert.

Dort kam sie am 08. November 1942 im Alter von 72 Jahren ums Leben.

(siehe Todesfallanzeige)

 

75. Karl Katz

wurde am 23. Februar 1877 in Münzenberg in Hessen geboren.

Er war mit Kathinka Katz, eine geborene Wetterhahn verheiratet.

Von Beruf war er Metzger[29]. Er war Vorbeter in der Münzenberger Synagoge, nahm am 1. Weltkrieg teil und war bis 1933 Vertreter der SPD im Gemeinderat in Münzenberg[30]

Am 09. Januar 1942 ist er nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 63/65 umgezogen.

Am 30.August 1942 wurden er und seine Frau in Bad Nauheim abgemeldet.

Noch im gleichen Jahr wurde Karl Katz im Alter von 65 Jahren nach Theresienstadt[31] und von dort nach Auschwitz deportiert und ermordet.Weitere Einzelheiten zum Leben von Karl Katz finden sich in dem Buch „Juden in Münzenberg, Gambach, Fauerbach II“ von Hanno Müller Helma Kilian und Monica Kingren, erschienen im Jahr 2014.

 

76. Kathinka Katz

geborene Wetterhahn
wurde am am 12. Januar 1876 in Bellersheim in Hessen geboren.

Sie war die Tochter von Samuel Wetterhahn und Hannchen geb. Stern in Bellersheim und war mit Karl Katz (* 23.02.1877) verheiratet.

Sie lebte in Münzenberg und in Bad Nauheim im Israelitischen Frauenheim in der Frankfurter Straße 63

Am 30.August 1942 wurde sie gemeinsam mit ihrem Mann in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt in das Ghetto Theresienstadt verschleppt.

Im  Mai 1944 wurde sie dann im Alter von 78 Jahren in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Die Tochter von Kathinka Katz gibt im Yad Vashem-Gedenkblatt allerdings an, dass sie in Theresienstadt ermordet wurde.

Dem Gedenkblatt ist ein Bild von Kathinka Katz beigefügt.

 

77. Mayer Katz            

wurde am 23. März 1873 in Holzheim bei Grüningen in Hessen geboren.[32]

Er war mit Henriette Katz, geborene Arnstein verheiratet.

Am 01.August 1940 ist er nach nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in die Frankfurter Straße 65 zugezogen.

Am 30.August 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am

27. September 1942 von Darmstadt aus  in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam er am 01. Januar im Alter von 59 Jahren ums Leben.

(siehe Todesfallanzeige)

 

78. Elsa Kaufmann                

wurde am 13. Oktober 1907 in Nierstein am Rhein geboren.
Sie lebte in  Nürnberg und in Mainz und war am 21.Mai 1928 nach

Bad Nauheim in die Lindenstraße 3 zugezogen.

Von Beruf war sie Hausgehilfin.       

Bereits am 11. September1928 hat sie sich wieder nach Nierstein abgemeldet.

Am 30. September 1942 wurde sie im Alter von 34 Jahren von Darmstadt aus in das Konzentrationslager Treblinka deportiert. Elsa Kaufmann wurde in der Shoah ermordet.

 

79. Hedwig Kaufmann

wurde am 31. Oktober 1924 geboren.

In der Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer findet sich der Eintrag, dass Hedwig Kaufmann vor dem Zweiten Weltkrieg in Bad Nauheim lebte.

Die Adresse in Bad Nauheim ist unbekannt.

 

80. Ida Kaufmann

geborene Levy

wurde am 01. Dezember 1893 in Walldorf  bei Wiesloch in Baden geboren.

Sie lebte in Heidelberg, Schwetzingen, Mannheim und in Konstanz.

In Bad Nauheim wohnte sie in der Frankfurter Straße 103.

Am 01.März 1940 hat sie sich in Bad Nauheim nach Gailingen abgemeldet.

Am 14. April 1942 wurde sie von Magdeburg aus  über Berlin-Potsdam in das Warschauer Ghetto deportiert. Bei der Deportation war Ida Kaufmann 48 Jahre alt.

Ida wurde in der Shoah ermordet.

 

81. Moses Kaufmann

wurde am 12. September 1859 in Gambach in Hessen geboren.

Er war mit Frieda Lehrberger aus Borken verheiratet. Ihr Grab und Grabstein sind auf dem jüdischen Friedhof in Gambach erhalten.

Von Beruf war Moses Kaufmann Rindviehhändler und Metzger.

Er besaß ein Wohnhaus und einen Stall in der Holzheimer Straße 19 in Gambach.[33]   

Am 01. August 1940 ist er als Witwer nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 65 zugezogen. [34]

Bereits am 04. September hat er sich wieder nach Mainz abgemeldet.

Dort lebte er im Altenheim in der Breitenbacher Straße 25.

Am 27. September wurde er von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 21. November 1942 im Alter von 83 Jahren ums Leben kam. (siehe Todesfallanzeige)

 

82. Rosalie Kaufmann

geborene Sichel

wurde am 11. Juni 1858 in Gelnhausen in Hessen geboren.[35]

Ihre Eltern waren der Handelsmann Isaak Sichel und seine Ehefrau Sophie, eine geborene Salin.

Rosalie war Hausfrau und mit Levi Kaufmann († 1929) verheiratet.

Sie lebte in Mannheim, in Lich und in Nieder Weisel.

Am 03.Juli 1940 ist sie nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 65 umgezogen.

Das Abmeldedatum in Bad Nauheim war der 15. September 1942.

Am 27. September 1942 wurde sie von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert,wo sie am 20. März 1943 im Alter von 83 Jahren ums Leben kam.

Von der Tochter wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

83. Gertrude Kendziorek

geborene Baumblatt
wurde am 26. November 1901 in Bad Nauheim in Hessen.

Die Eltern waren Isidor Baumblatt und dessen Ehefrau Emma, geborene Mohrenwitz.

Sie wohnte zunächst in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 20.

Am 26.November 1927 wurde sie in Bad Nauheim als Gertrude Baumblatt abgemeldet und ist nach Hamburg umgezogen.

Dort war sie mit dem Hamburger Kaufmann Leo Kendziorek verheiratet. Der einzige Sohn Heinz wurde am 24. April 1929 geboren.
Am 08. November 1941 wurde die inzwischen 39 jährige Gertrude, ihr Ehemann Leo und der  12 jährige Sohn Heinz von Hamburg über Hannover in das Ghetto  Minsk deportiert und ermordet.

(siehe Einzelschicksale)

 

84. Hertha Klarer

geborene Levy
wurde am 07.Mai1890 in Flatow in Westpreußen geboren.

Am 01. November 1939 ist sie nach Bad Nauheim in das Israelitisches Männerheim in der Frankfurter Straße 58 zugezogen.

Am 18.03.1942 wurde sie in Bad Nauheim nach Mainz abgemeldet

und am 30. September 1942 von Darmstadt aus in das Konzentrationslager Treblinka deportiert. Dort wurde sie ermordet. Hertha war bei der Deportation 52 Jahre alt.

 

85. Josef Klebe

wurde am 07. Oktober 1873 in Rhina in Ost-Hessen geboren.

Am 28.Februar 1939 ist er nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim  in der Frankfurter Straße 65 zugezogen.

Am 05. September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am

27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Hier kam  er am 10. Dezember 1942 im Alter von 69 Jahren ums Leben.

Die Familie von Josef Klebe konnte nach Palästina emigrieren.

 

86. Sophie Klieneberger

geborene Hamburger
wurde am 19. Juni 1848 in Hanau in Hessen geboren.

Sie lebte in Bad Homburg v. d. Höhe und in Bad Nauheim. Die Adresse in Bad Nauheim ist nicht bekannt.

Am 04. November 1941 nahm sie sich im Alter von 93 Jahren das Leben.

 

87. Julie Koch

geborene Bloch

wurde am 12. März 1875 in Frankfurt am Main geboren.

Sie wohnte in Bad Nauheim in der Bahnhofsallee 7.

Am 01. September 1942 wurde sie von Frankfurt aus zunächst in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Am 29. September 1942 wurde sie im Alter von 67 Jahren im Vernichtungslager Treblinka ermordet.

 

887. Josef Koffler

wurde am 30. April 1886 in Horodenka in der Ukraine geboren.
Er wohnte in Bad Nauheim in der Karlstraße 5.

Am 21.Mai 1940 meldete er sich in Bad Nauheim ab und zog um nach Frankfurt am Main.

Josef Koffler wurde in der Shoah ermordet.

 

89. Adolf Krämer

          wurde am 29. September 1874 in Nieder-Weisel in Hessen geboren und           war dort Viehhändler.[36]

Er war mit Rosalie, der Tochter des Viehändlers Adolf Kaufmann aus Butzbach verheiratet.

Nach der Reichsprogromnacht wurde er für fünf Wochen im KZ Buchenwald inhaftiert.

Am 27. Juli 1938 zog er um nach Bad Nauheim in die Frankfurter Str. 58.[37]

Am 29.März1940 meldete er sich in Bad Nauheim ab und zog um nach Frankfurt, von wo aus er am 01. September 1942 nach Theresienstadt und von dort aus am 29. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert wurde. Adolf Krämer war bei der Deportation 68 Jahre alt. Er wurde in der Shoah ermordet.Sein Todestag wurde willkürlich auf den 31. Dezember 1945 festgelegt.

 

90. David Lamm 

wurde am 17. November 1866 in Ober-Gleen in Hessen geboren.

Er war mit Johanna Lamm, geb. Andorn verheiratet.
Er lebte in Ober-Gleen und war am 08. August 1940 mit seiner Frau und der Schwester Minna (
* 27.09.1868) nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 63-65 aufgenommen worden.

Am 15.August 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und wenige Tage später am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Dort kam er am 06. November 1942 im Alter von 75 Jahren ums Leben.

 

91. Johanna Lamm

geborene Andorn
wurde am 06. August 1875 in Gemünden a. d. Wohra in Hessen geboren.

Sie war mit David Lamm (* 17.11.1866) verheiratet.
Sie wohnte in Ober - Gleen und war in Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 63 aufgenommen worden.

Am 15.08.1942 wurde sie gemeinsam mit ihrem Ehemann David in Bad Nauheim abgemeldet und  am 27. September 1942 von Darmstadt aus nach Theresienstadt deportiert. Dort kam sie am 16. Januar 1943 im Alter von 67 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

92. Minna Lamm

wurde am 27. September 1868 in Ober - Gleen bei Alsfeld in Hessen geboren. Sie war die Schwester von David Lamm.

Sie war ledig und lebte in Ober - Gleen und war am 08. August 1940 nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 63 zugezogen.

Am 15.September 1942 wurde sie in  Bad Nauheim abgemeldet und wenige Tage später, am 27. September 1942 von Darmstadt aus nach Theresienstadt deportiert.

Am 28. Dezember 1942 kam sie im Alter von 74 Jahren in Theresienstadt ums Leben. (siehe Todsfallanzeige)

 

93. Rebekka Lamm

geborene Kaufmann

wurde am 15. August 1876 in Kirtorf bei Alsfeld in Hessen geboren.
Sie lebte in Kirtorf  und war am 17. Februar 1941 nach Bad Nauheim

in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 63/65 umgezogen.

Am 05. September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet.

Wenige Tage später, am 27. September 1942 wurde sie von Darmstadt aus nach  Theresienstadt deportiert wo sie am 02. Mai 1943 im Alter von 66 Jahren ums Leben kam.

 

94. Henriette Laudon

geborene Eulau

wurde am 10. Dezember 1902 in Bad Nauheim in Hessen geboren.

Sie war die Tochter von Josef und Ema Eulau und war mit  Rikhard Laudon verheiratet.
Als Kind wohnte sie in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 17.

1928 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und zog um nach Frankfurt am Main. Später lebte sie in Berlin.

Am 01. März 1943 wurde sie, entsprechend der Liste von Deportierten aus Berlin, im Alter von 40 Jahren nach Auschwitz deportiert. Im Gedenkblatt wird die Ermordung in Auschwitz mit dem Jahr 1942 angegeben.

 

95. Gertrud Lazarus    

wurde am 7. Mai 1906 in Langen bei Offenbach in Hessen geboren.
Sie ist am 24. Januar 1939 nach Bad Nauheim in die Frankfurter Straße 103 zugezogen.

Am 30. April 1941 hat sie sich nach Frankfurt am Main in die Brentano-Straße 10 abgemeldet. Sie wurde an einen unbekannten Ort deportiert und gilt als verschollen.

 

96. Ida Lehmann

wurde am 25. Oktober 1880 in Wüzburg geboren.[38]

Die Eltern waren Samson Lehmann und dessen Ehefrau Babette,

geborene Finke.

Ida war die Schwester von Regina Lehmann und war alleinstehend.

Vor dem Zweiten Weltkrieg lebte sie in Bad Nauheim, wahrscheinlich gemeinsam mit ihrer Schwester Regina in der Frankfurter Straße 63/65.

In Würzburg wohnte sie in der Duerer (?) Str. 20.

Ida wurde im Jahr 1941 im Konzentrationslager Majdanek in Polen im Alter von 55 Jahren ermordet. Für Ida Lehmann wurde von der Nichte und vom Neffen jeweils ein Gedenkblatt eingereicht.

(Gedenkblatt Nichte) / (Gedenkblatt Neffe)

 

97. Regina Lehmann

wurde am 28. November 1881 in Würzburg in Bayern geboren.

Die Eltern waren Samson Lehmann und dessen Ehefrau Babette,

geborene Finke.

Regina Lehmann war von Beruf Oberschwester, alleinstehend und ihre Religionszugehörigkeit wird in der Bad Nauheimer Meldekartei mit „evangelisch, reformiert“ angegeben.

Sie war die Schwester von Ida Lehmann.
Sie lebte in Mönchengladbach und ist am 15 April 1923 nach Bad Nauheim in die Frankfurter Straße 63/65 zugezogen und 1926 wieder nach Würzburg (?) zurückgekehrt. In Mönchen-Gladbach wohnte sie in der Gasthausstraße 8.[39]

Am 22. April 1942 wurde sie von Düsseldorf aus in das Durchgangslager Izbica, deportiert.[40] In dem von der Nichte eingereichten Gedenkblatt wird angegeben, dass Regina Lehmann bereits 1941 in Majdanek in Polen im Alter von 59 Jahren ermordet wurde. [41]

Auch der in Texas/USA lebende Neffe Richard Samson Lehmann hat 1999 je ein Gedenkblatt für seine beiden Tanten, die Schwestern seines Vaters ausgefüllt.

(Gedenkblatt der Nichte) / (Gedenkblatt des Neffe)

 

98. Johanna Levi

wurde am 09. Juli 1877 in Wehrda in Hessen geboren.

Johanna war ledig und war am 18. Oktober 1938 nach Bad Nauheim gezogen, zunächst in die Burgstraße 21/III und am 05. März 1939 in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15.September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus nach Theresienstadt deportiert.
Am 16. Mai 1944 wurde sie in Auschwitz ermordet.

 

99. Bertha Levy

geborene Schönfeld

wurde am 01. Juni 1868[42] in Bad Vilbel in Hessen geboren.

Ihre Eltern waren Berens und Mari Schönfeld, eine geborene Herbst.[43]

In der I. Ehe, die 1889 geschlossen wurde, war sie mit Salomon Hahn aus Bergen verheiratet, der am 20. Februar 1907 starb.

Die Witwe Bertha Hahn zog am 28.05.1907 im Alter von 38 Jahren nach Bad Nauheim in die Alicestraße 13-15

Mit ihrem zweiten Ehemann Levi, dessen Vorname unbekannt ist, wohnte sie in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15.August 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 16. Dezember 1942 ums Leben kam.

 

100. Chonon Lewin

wurde am 17. April 1891 in Pinsk / Grodno / Russland geboren.

Die Eltern waren Samuel Lewin und Pessa, geborene Belenki.
Er lebte in Leipzig und in Bad Nauheim in der Ernst-Moritz-Arndt-Str. 8.

Er emigrierte nach Frankreich.
Am 22. Juni 1942 wurde er von Drancy aus nach Auschwitz deportiert und dort am 19. Juli 1942 im Alter von 51 Jahren ermordet.

 

101. Helene Lewinski

wurde am 19.Juni 1875 in Rudau-Fischhausen in Ostpreußen geboren.

Von Beruf war sie Hausangestellte.

Mit 63 Jahren zog sie am 1. Juli 1938 nach Bad Nauheim in die Frankfurter Straße 62, 13 Monate später, am 4. August 1939 in den Ernst-Ludwig-Ring 10 und nach weiteren acht Monaten, am 19.März 1940 in die Frankfurter Straße 58.

Hier wurde sie am 15.September 1942 abgemeldet.

Am 27.September 1942 wurde sie ab Darmstadt in das Ghetto Theresienstadt, Tschechoslowakei deportiert, wo sie am 22. Mai 1943

im Alter von 67 Jahren ums Leben kam.

 

102. Tereza Lewy

wurde am 10. April1870 in Bielitz-Biala (poln. Bielsko-Biala) in Polen geboren.

Sie war ledig und von Beruf Schneiderin.[44]
Wann sie nach Bad Nauheim kam, ist nicht bekannt. Sie lebte bis zum 15. September 1942 in der Frankfurter Straße 58, von wo sie nach Darmstadt transportiert wurde, um am 27.September 1942 von dort in das Ghetto Theresienstadt deportiert zu werden. Dort kam sie am 19. Dezember 1942 im Alter von 72 Jahren ums Leben.
(siehe Todsfallanzeige)

 

103. Hermann Liebmann

wurde am 09.September 1865 in Assenheim bei Friedberg in Hessen geboren.

Wann er nach Bad Nauheim kam, ist nicht bekannt.

Er lebte bis zum 15.September 1942 im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Von dort wurde der Witwer nach Darmstadt transportiert um am

27. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert zu werden.

Dort kam er am 03.März 1943 im Alter von 77 Jahren ums Leben.

(siehe Todsfallanzeige)

 

104. Rosa Lilienfeld

wurde am 28.Januar 1863 in Rückingen bei Hanau in Hessen geboren.

Sie lebte in Gießen, von wo sie am 24. April 1942 nach Bad Nauheim zog und bis zum 15.August 1942 im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65 lebte. Sie wurde nach Darmstadt transportiert, um von dort am 27.September 1942 in das Ghetto Theresienstadt, deportiert zu werden. Dort kam sie am 06.November 1942 im Alter von 79 Jahren ums Leben.

 

105. Cäcilie Lion

geborene Rosenthal

wurde am 03. August 1870 in Bad Nauheim in Hessen geboren.

Die Eltern waren der Metzger Lazarus Rosenthal und dessen Ehefrau Karoline, eine geborene Kahn.

1974 wurde die Schwester Recha, verheiratete Wartensleben geboren.

Die Familie Lion lebte in Kassel in der Weißenburgstraße 8., der Kaiserstraße 12, der Bahnhofstraße 22 und in der Schillerstraße 7. [45]

Über den Ehemann von Cäcilie Lion ist bisher nichts bekannt.

Zusammen mit ihrem Schwager Moritz Lion betrieb sie ein Wohnungs-büro und Immobiliengeschäft.

Am 9.Dezember 1942 wurde sie 72 jährig ab Kassel in das Ghetto Riga deportiert. Sie gilt als verschollen.

Auch ihre Schwester Recha Wartensleben wurde ein Opfer der Shoah.
Für Cäcilie Lion wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

106. Felix Loeb

wurde am 12.Dezember1875 in Bad Nauheim in Hessen geboren.

Seine Eltern waren der Antiquar und Fruchthändler Louis (Lazarus) Löb und dessen Ehefrau Betti, eine geborene Rauenheim aus Laubach. [46]

Er wohnte in der Stresemann Straße 28. Am 25. Juni 1906 meldete er sich nach Frankfurt am Main um, von wo er am 22. November 1941 in das Konzentrationslager nach Kowno (Kauen bzw. Kaunas) in Litauen, Fort IX, deportiert wurde. Dort wurde er laut Bericht des SS-Standartenführer Karl Jäger vom 1.12.1941 am 25.11.1941 im Alter von 65 Jahren zusammen mit 2933 anderen jüdischen Opfern aus Berlin, München, Frankfurt am Main, Breslau und Wien erschossen[47]

         

107. Ida Loeb
wurde am 30.10.1907 in Schotten in Hessen geboren.

Sie war die Tochter von Israel Loeb (* 16.02.1866 in Berstadt in Hessen).

Sie lebte in Schotten und zog am 08.Juli 1941 nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15.August 1942 meldete sie sich von Bad Nauheim ab.

Am 30.September 1942 wurde sie von Darmstadt aus im Alter von 35 Jahren vermutlich in das größte nationalsozialistische Vernichtungslager Treblinka in Polen deportiert. Sie wurde für tot erklärt. Wann und wie sie ums Leben kam ist nicht bekannt.

 

108. Israel Loeb

auch Kaufmann Loeb genannt, wurde am 12.Juni 1866[48] (16.02.1866 [49]) in Berstadt in Hessen geboren. Er war der Vater von Ida Loeb. Er lebte in Schotten und in Bad Nauheim.

Am 27.09.1942 wurde er im Alter von 76 Jahren ab Darmstadt in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 21.Oktober 1942 ums Leben kam.

 

109. Klara Loewenstein
geborene Arnstein

wurde am 28.Juni 1875 in Friedberg in Hessen geboren.

Sie lebte zunächst in Frankfurt am Main, zog am 29. September 1922 nach Bad Nauheim in die Bahnhofstraße 11 und wechselte am 05.August 1939 in die Frankfurter Straße 58.

Am 20. Oktober 1941 wurde sie im Alter von 66 Jahren von Frankfurt aus in das Ghetto Lodz[50] in Polen deportiert. Klara wurde in der Shoah ermordet.

 

110. David Löwenstein, Dr. med.

wurde am 11.November 1886 in Ragnitz im Landkreis Tilsit in Ostpreußen, geboren.

Vor dem Zweiten Weltkrieg lebte er in Darmstadt, später im israelitischen Männerheim in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 58.

Am 30.Dezember 1939 meldete er sich nach Darmstadt um. Seine Spur verliert sich in Polen. Wo genau in Polen, wann und wie er zu Tode kam ist nicht bekannt.

 

111. Leopold Löwenstein[51]

wurde am 18.05.1884 in Fritzlar in Hessen[52] geboren und war dort Kaufmann.

Seine Eltern waren Jeremias Löwenstein aus Fritzlar und dessen Ehefrau Fanny, eine geborene Moses.

Er war mit Paula Rosa, eine geborene Scheuer verheiratet. 1938 war er vorübergehend im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Er zog am 15. Mai 1939 nach Bad Nauheim und lebte mit seiner Frau Paula im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65. Hier wurde er am 15.August 1942 abgemeldet. Am 30.September 1942 wurde er im Alter von 58 Jahren vermutlich in das größte nationalsozialistische Vernichtungslager Treblinka in Polen deportiert. Wann, wo  und wie er ums Leben kam ist nicht bekannt.

 

112. Paula Löwenstein

geborene Goldschmidt

wurde am 18.09.1892 in Fulda als Tochter von Samuel und Lena Löwenstein geboren.

Die alleinstehende Hausfrau (wohl Witwe) wohnte ab dem 7. März 1938 in Bad Nauheim, zunächst in der Alicestraße 13/15, später im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65. Sie meldete sich am 29.März 1940 nach Frankfurt am Main um.

Dort arbeitete sie zusammen mit ihrer Schwester in einem Altersheim.

In einem Gedenkblatt berichtet die Nichte Betty Feldmann, dass Paula Löwenstein gemeinsam mit ihrer Schwester auf der Treppe des Altersheimes in Frankfurt erschossen wurde.[53]

 

113. Paula Rosa Löwenstein[54]

geborene Scheuer

wurde am 19. Mai 1895 in Ostheim bei Butzbach in Hessen geboren.

Die Eltern waren der Metzger Nathan Scheuer in der Hauptstraße 10 in Ostheim und dessen Ehefrau Frida, eine geborene Meier aus Kirch-Göns. [55]

Sie war mit Leopold Löwenstein verheiratet und war am 15. Mai 1939 gemeinsam mit ihrem Ehemann nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 65 umgezogen[56]. Davor soll sie in Fritzlar, der Geburtsstadt ihres Ehemannes gelebt haben. [57]

Am 15. August 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 30. September 1942 von Darmstadt aus in das KZ Treblinka deportiert und ermordet. Bei ihrer Deportation war sie 47 Jahre alt.

 

114. Richard Löwenthal
wurde am 21.Dezember 1870 in Sophienthal, heute ein Stadtteil von Letschin in Brandenburg geboren.
Er war mit Else, geborene Zuelzer verheiratet.
Zuletzt wohnte er in Bad Nauheim, im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Str. 65. Er meldete sich am 15.Februar 1942 nach Frankfurt ab. Am 15.12.1942 kam er im Alter von 71 Jahren ums Leben. Else Zulzer aus Leipzig, eine Verwandte von Richard Löwenthal, gibt in einem Gedenkblatt an, dass er im Jahr 1942 in der Shoah ermordet wurde. Ort und Umstände seines Todes sind nicht bekannt.

 

115. Lotte Mai

wurde am 08.Juli 1907 in Friedberg in Hessen geboren.

Sie war die Tochter von Baah und Mathilde Mai. Sie lebte in Frankfurt am Main und in Bad Nauheim in der Kurstraße 23, von wo sie sich am 28.Februar 1933 nach Friedberg abmeldete.

Am 1.September 1942 wurde sie von Frankfurt aus zunächst in das Ghetto Thereseienstadt und schließlich in das Vernichtungslager Auschwitz in Polen deportiert, wo sie am 23.Oktober 1944 im Alter von 37 Jahren ermordet wurde.

Für Lotte Mai wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

116. Isidor Mainzer

wurde am 03.September 1877 in Darmstadt in Hessen geboren.

Er war alleinstehend und lebte in Darmstadt und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Dort wurde er am 15.September 1942 abgemeldet.

Am 27.September 1942 wurde er von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt, deportiert und kam dort am 04.Februar 1944 im Alter von 66 Jahren ums Leben.

 

117. Karl Markus (wird ergänzt)

wurde am 29.05.1880 in Kirchheim in Hessen geboren.

Er war mit Karoline Markus, geborene Lion verheiratet. Er lebte mit ihr in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 103, von wo er sich am 30.Juni 1939 nach Berlin abmeldete. Von Berlin aus wurde er am 12.Januar 1943 im Alter von 62 Jahren in das Vernichtungslager Auschwitz, Polen deportiert, wo er ums Leben kam.

 

118. Karoline Markus (wird ergänzt)

geborene Lion

wurde am 20.April 1880 in Saarbrücken im Saarland geboren.

Sie war die Ehefrau von Karl Markus (*1880  † 1943).

Sie lebte mit ihm in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 103, von wo sie sich am 19.Juli 1939 nach Berlin abmeldete. Am 5.September 1942 nahm sie sich im Alter von 62 Jahren das Leben (?).

 

119. Sophie Marum

geborene Rosenmeyer

wurde am 21.08.1870 in Wolfhagen in Hessen geboren.

Sie lebte in Gießen und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65. Dort wurde sie am 15.September 1942 abgemeldet und bereits am 27.September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert wo sie am 27.April 1944 im Alter von 73 Jahren ums Leben kam.

120. Johanna Mayer

geborene Lichtenstein

wurde am 15.08.1868 in Marköbel in Hessen geboren.

Die Eltern waren der Handelsmann Aron Lichtenstein und dessen Ehefrau Betti, eine geborene Waller aus Marköbel.

Sie war mit dem Rindvieh- und Häutehändler Gustav Mayer verheiratet.[58]

Sie lebte in Gambach in Hessen und in Offenbach und zog am 06.August 1941 nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Sie meldete sich in Bad Nauheim am 05.September 1942 in die USA ab. Die Flucht wird ihr nicht geglückt sein, da sie Mitte September mit den anderen Bewohnern des Altersheimes in das Sammellager in Friedberg und dann in das Sammellager Darmstadt verschleppt wurde.[59]

Am 27.September 1942 wurde sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert wo sie am  12.Mai 1943 im Alter von 74 Jahren ums Leben kam.

In der Meldekartei der Stadt Bad Nauheim wurde sie am 19.Mai1950 für tot erklärt.

 

121. Fanny Meier

geborene Oppenheimer

wurde am 16.Mai 1851 in Rohrbach, Hessen geboren.

Sie lebte in Münzenberg in der Eicher Straße 5.

1941 verließ sie Münzenberg und zog um nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Straße 65. Von hier wurde sie am 15..September 1942 abgemeldet und zusammen mit den anderen Bewohnern des Altersheimes nach Friedberg in die Augustinerschule verschleppt und am 27.September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Dort kam sie am 21.Oktober 1942 im Alter von 91 Jahren ums Leben.[60]

 

122. Louis Mendelsohn

wurde am 11.Februar 1876 in Lich in Hessen geboren.[61]

Seine Eltern waren der Handelsmann Isaac Mendelsohn und dessen Ehefrau Thekla, eine geborene Fürth aus Münzenberg. [62]

Er war mit Jenny, eine geborene Nußbaum aus Rothenburg bei Fulda verheiratet.

Das Ehepaar wohnte in Gießen in der Löberstraße 26. Dort hatte Louis Mendelson das Geschäft seines Vaters übernommen. Später wohnten sie in der Walltorstraße 48.

Von dort zogen sie am 24.April 1942 nach Bad Nauheim in das Jüdische Altersheim in die Frankfurter Straße 63. Dort wurde er am 15.September 1942 abgemeldet.

Am 27.09.1942 wurde er von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 21.03.1943 im Alter von 67 Jahren ums kam.

Über den Verbleib der Ehefrau ist nichts bekannt. Die Tochter Elisabeth, genannt „Lieselotte“  heiratete Alfred Arthur Engel, einen Kaufmann aus Hamburg. Beide wurden am 25. Oktober 1941 von Hamburg aus nach Litzmannstadt deportiert und ermordet.[63]

 

123. Regine Metzger
geborene Mayer

wurde am 20.Dezember 1864 in Kirch-Göns im Haus Nr. 70 in Hessen geboren.

Ihre Eltern waren Isaak Mayer II, Handelsmann und Vorsteher der Israelitischen Gemeinde in Kirch-Göns und Cerline Mayer, eine geborene Krämer.

Die Grabsteine von Isaak und Cerline sind auf dem Friedhof in Kirch-Göns erhalten.[64]

Am 19. September 1886 heiratete sie den aus Münzenberg stammenden Kaufmann Isaak Metzger (*20.02.1859).[65]

Als Witwe wohnte sie zuletzt in Bad Nauheim, im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65

Dort wurde sie am 15.August 1942 abgemeldet und am 27.September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 28.02.1943 im Alter von 79 Jahren ums Leben kam.

(siehe Todsfallanzeige)

 

124. Henriette Meyer

wurde am 16.01.1868 in Ludwigshafen am Rhein geboren.

Sie wohnte zuletzt in der Frankfurter Str. 58 in Bad Nauheim. Von hier wurde sie am 15.September 1942 abgemeldet und bereits am 27.September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 15.April 1944 im Alter von 76 Jahren ums Leben kam.

 

125. Johanna Minkus

geborene Reinhard

wurde am 19. Mai 1870 in Offenbach in Hessen geboren. Sie lebte in Offenbach am Main und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der  Frankfurter Straße 65.

Am 15.September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 04. Januar 1943 im Alter von 72 Jahren ums Leben kam.

 

126.Arthur Nathan

wurde geboren am 05. Juni 1918 in Mainzlar in Hessen.

Er war der Sohn von Jakob Nathan und Selma, eine geborene Plaut.

Er wohnte in Büdingen und Bad Nauheim in der Stresemannstraße 25

Er wählte im Alter von 17 Jahren am 13. März 1936 in Bad Nauheim den Freitod. Vor seinem Elternhaus in Mainzlar in der Hauptstraße 10 ist der Familie Nathan ein Stolperstein gewidmet.

 

127. Bella Nussbaum

geborene Katz

wurde am 07. April 1894 in Rhina einem Dorf in Osthessen geboren.

Sie wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 20 und meldete sich am 26. Juni 1940 nach Frankfurt am Main ab. Von dort wurde sie 1943 im Alter von 49 Jahren mit unbekanntem Ziel deportiert. Datum und Ort ihres Todes sind unbekannt; sie wurde für tot erklärt. In der Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer wird angegeben, dass Bella Nussbaum ein Opfer der Shoah wurde.

 

128. Felix Nussbaum

wurde am 01. Juli 1892 in Hersfeld[66] in Hessen geboren. Seine Eltern waren der Handelsmann Meyer Nussbaum und Bertha Nussbaum, geborene Stern, wohnhaft in Hünfeld und mit unbekannter Adresse in Bad Nauheim. Deportationsziel und –ort sind unbekannt; er ist verschollen. [67] In der Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer wird angegeben, dass Felix Nussbaum ein Opfer der Shoah wurde.

 

129. Susanne Nussbaum

wurde am 23. November 1891 in Schenklengsfeld bei Hersfeld in Hessen geboren und lebte dort unverheiratet im Haus ihres Bruders, des Viehhändlers Ferdinand Nussbaum, genannt Feibel.[68]

Sie zog am 23.August 1927 nach Bad Nauheim und wohnte zuerst in der Reinhardstraße 9 und dann in der der Alicestraße 11 mit anschließendem mehrfachen Wohnwechsel.

Sie meldete sich in Bad Nauheim am 29.März 1940 nach Frankfurt am Main ab und wurde von dort am 11./ 12. November 1941 im Alter von 50 Jahren in das Ghetto von Minsk deportiert, in dem es zu zahlreichen Massenermordungen kam. Todesort und –art sind nicht bekannt.

 

130. Moritz James Oppenheimer

wurde am 10. Juni 1879 in Butzbach in Hessen geboren.
Er war wohnhaft in Wiesbaden, Frankfurt am Main und Bad Nauheim, hier im Ernst-Ludwig-Ring 10.

Er meldete sich am 12.03.1940 nach Wiesbaden ab und wählte dort im Alter von 61 Jahren den Freitod.

 

131. Elise Ottemberg

geborene Isaak

wurde am 22. August 1897 in Mehren im Westerwald in Rheinland-Pfalz geboren.

Sie wohnte in Nordrach, in Bad Nauheim[69] und in Bayreuth.

Die Adresse in Bad Nauheim ist nicht bekannt.
Am 29. September 1942 wurde sie in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert; ihr Alter war 55 Jahre. Todesdatum und-ort sind unbekannt. Sie wurde für tot erklärt.

 

132. Thekla Rabes

wurde am 18. April 1860 in Heuchelheim bei Gießen in Hessen geboren.
Sie wohnte in Nieder - Mörlen und in der Heil- und Pflegeanstalt Goddelau.
Sie wurde von der Heil - und Pflegeanstalt Philippshospital in Goddelau am 01. Februar 1941 in die Heil - und Pflegeanstalt Heppenheim gebracht und von dort am 04. Februar 1941 in die Tötungsanstalt Hadamar deportiert und hier im Alter von 80 Jahren am 04. Februar 1941 im Rahmen des Euthanasie-Programms umgebracht.

 

133. Rosa Reinberg

wurde am 31. Oktober 1863 in Allendorf an der Lumda in Hessen geboren, wo sie auch wohnhaft war. In Bad Nauheim kam sie zu einem unbekannten Zeitpunkt ins Jüdische Altersheim in der Frankfurter Str. 65.

Am 15.Juli 1942 wurde sie nach Darmstadt abgemeldet, von wo sie am 27. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiertwurde und  dort am 06. Dezember 1942 im Alter von 79 Jahren ums Leben kam.

(siehe Todsfallanzeige)

 

134. Maria Rosenberger

wurde am 03. Februar 1876 in Schonungen  bei Schweinfurt in Bayern geboren und wohnte in Schonungen, Gießen und in Bad Nauheim im Israelitischen Frauenheim (ab 1937 Jüdisches Altersheim) in der  Frankfurter Straße 65. Sie wählte am 13. September 1942 im Alter von 65 Jahren den Freitod.

 

135. Karoline Rosenfeld

geborene Gruber
wurde am 17. August 1870 in Budapest geboren und wohnte in Friedberg und in Bad Nauheim im Israelitischen Frauenheim (ab 1937 Jüdisches Altersheim)

in der Frankfurter Straße 65.

Sie wurde in Bad Nauheim am 10.September 1942 nach Darmstadt abgemeldet, von wo sie am 27.September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurde. Am 09. August 1943 kam sie hier im Alter von 73 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

136. Arthur Rosenthal

wurde am 05. März 1904 in Hausen in Hessen geboren. 

Die Eltern waren Matitiahu und dessen Ehefrau Rut.

Er war mit Erna Rosenthal, geb. Katz verheiratet.

In Bad Nauheim lebte er im Jüdischen Altersheim in der  Frankfurter Straße 65.

Er wurde am 15.September 1942 in Bad Nauheim abgemeldet. Am 30. September 1942 wurde er von Darmstadt aus nach Treblinka deporiert und gilt als verschollen.

Wahrscheinlich wurde er im Vernichtungslager Treblinka umgebracht. Bei seiner Deportation war er 38 Jahre alt.

 

137. Berthold Rosenthal

wurde am 15. Dezember 1872 in Bad Nauheim geboren. Die Eltern waren  der Metzger  Lazarus Rosenthal  und dessen Ehefrau Caroline, eine geborene Kahn aus Flörsheim.[70]

Er war mit Pauline Rosenthal, geb. Bamberger aus Muschenheim verheiratet.[71]

Seine Schwester Nanne, verheiratete Wallach, wurde am 26. Mai 1868 ebenfalls in Bad Nauheim geboren und kam am 27. September 1942 in Theresienstadt ums Leben.  

Er wohnte in Bad Nauheim in der Karlstraße 19 und starb am 04.10.1933 im Alter von 61 Jahren. Offen ist, ob er den Freitod wählte.

 

138. Erna Rosenthal

geborene Katz

wurde am 02. Dezember 1906 in Münzenberg in Hessen geboren, wo sie auch vor dem 2. Weltkrieg wohnte.

Die Eltern waren der Metzgermeister Karl Katz aus Münzenberg und dessen Ehefrau Kathinka, eine geborene Wetterhahn.

Sie war mit Arthur Rosenthal verheiratet und wohnte gemeinsam mit ihrem Ehemann und der kleinen Tochter Ruth sowie den Eltern Karl und Kathinke Katz in Bad Nauheim im Jüdisches Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Von hier wurde sie am 15.September 1942 nach Darmstadt abgemeldet, von wo sie am 30 September 1942 nach Treblinka deporiert wurde. Im Vernichtungslager Treblinkla wurde sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, der achtjährigen Tochter Ruth und ihren Eltern umgebracht. Bei ihrer Deportation war sie 35 Jahre alt.[72]Für Erna Rosenthal wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

139. Hertha Rosenthal

geborene Loewenthal
wurde am 10. Dezember 1894 in Konitz (Chojnice) im ehemaligen Westpreußen geboren und war verheiratet mit Sally Rosenthal

(* 01.01.1876).

Seit dem 22.07.1919 wohnte sie in Bad Nauheim in der Franz-Groedel-Straße 3

Von hier meldete sie sich am 19.Juni 1939 zusammen mit ihrem Ehemann nach Frankfurt am Main ab.

Von dort wurde das Ehepaar 1941 in das Ghetto Litzmannstadt (Lodz) deportiert, das als Zwischenstation in Vernichtungslager diente.Hertha wurde in der Shoah ermordet. Unbekannt sind Todesort und –datum; bei ihrer Deportation war sie 46 Jahre alt.

 

140. Ingeborg Rosenthal

wurde am 13. Juni 1921 in Gießen in Hessen geboren.
Sie wohnte in Frankfurt am Main, in Bad Nauheim in der Karlstraße 26,  und in Hamburg.

Sie meldete sich in Bad Nauheim am 11.Mai 1936 nach Neu Isenburg ab.

Im Alter von 19 Jahren wurde sie von Hamburg aus am 25. Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt (Lodz) deportiert und dort ermordet.

 

141. Ruth Rosenthal

wurde am 03. April 1934 in Hausen über Aar in Hessen geboren und wohnte in Münzenberg und in Bad Nauheim im Jüdisches Altersheim in der Frankfurter Str. 65.

Sie war die Tochter von Erna Rosenthal und die Enkelin von Karl und Kathinke Katz

Abgemeldet wurde sie von Bad Nauheim nach Darmstadt am 15.September 1942. Von dort wurde sie am 30. September 1942 in das Konzentrationslager Treblinka im deutsch besetzten Polen deportiert und ermordet. Bei ihrer Deportation war Ruth Rosenthal 8 Jahre alt.

 

142. Sally Rosenthal

wurde am 01. Januar 1876 in Bad Nauheim in Hessen geboren, war

verheiratet mit Hertha Rosenthal, geborene Löwenthal aus Neukirchen Kreis Konitz, und wohnte in der Franz-Groedel-Straße 3.

Die Eltern waren der Metzger Moritz Rosenthal und dessen Ehefrau Jettchen, eine geborene Schiff.[73]

Am 19. Juni 1939 meldete er  sich zusammen mit seiner Ehefrau Herta nach Frankfurt am Main ab.

Von dort wurden die Eheleute am 20. Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt (Lodz) im deutsch besetzen Polen deportiert, das als Zwischenstation in Vernichtungslager diente.Sally wurde in der Shoah ermordet.

          Unbekannt sind Todesort und –datum; bei seiner Deportation war er 65           Jahre alt.

143. Tilly Rosenthal

geborene Grünstein

wurde am 14. Januar 1894 in Gladenbach in Hessen geboren.

Sie wohnte in Hamburg und in Bad Nauheim in der Karlstraße 26.

Sie meldete sich in Bad Nauheim am 24.März 1938 nach Hamburg ab.

Von dort wurde sie am 25. Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt (Lodz) im deutsch besetzten Polen deportiert und am 13. Juni 1942 im Alter von 48 Jahren ermordet.

 

144. Hermann Rosner

wurde am 04. Oktober 1908 in Bad Nauheim in Hessen geboren und wohnte hier im Ernst-Ludwig-Ring 10.

Von hier meldete er sich am 22.10.1941 nach Mainz ab.

Am 25. März 1942 wurde er von Mainz über Darmstadt über das Ghetto von Piaski in das KZ Majdanek deportiert, wo er am  28. Juni 1942 umgebracht wurde. Er war 33 Jahre alt.

 

145. Regina Rossmann

wurde am 12. Oktober 1921 in Bad Nauheim in Hessen geboren.

Sie wohnte in Frankfurt am Main und in Bad Nauheim

in der Burgstraße 19.

Abgemeldet wurde sie in Bad Nauheim am 06.Januar 1925 nach Frankfurt am Main.

Von dort wurde sie am 11. / 12. November 1941 in das Ghetto Minsk im deutsch besetzten Weißrussland deportiert, in dem es zu zahlreichen Massenermordungen kam. Regina Rossmann war bei ihrer Deportation 19 Jahre alt. Sie wurde ein Opfer der Shoah. Die Schwester Jean Blake aus Kalifornien schreibt in einem Gedenkblatt: „My sister was send from Germany to Russia and was killed by  the Germans“

 

146. Berta Rothschild

wurde am 24. Dezember 1878 in Ober – Gleen im Vogelsbergkreis in Hessen geboren.
Sie wohnte in Ober - Gleen und danach in Bad Nauheim im Jüdischem Altersheim in der Frankfurter Straße 63.

Sie wurde  am 15.September 1942 in Bad Nauheim abgemeldet und am 30. September 1942 von Darmstadt aus nach Treblinka deportiert. Sie gilt als verschollen, wurde aber wahrscheinlich im Vernichtungslager Treblinkla umgebracht. Bei ihrer Deportation war sie 64 Jahre alt.

 

147. Franziska Rothschild

wurde am 01. Januar 1866 in Heldenbergen in Hessen geboren.

Sie wohnte in Bad Nauheim im Israelitischen Frauenheim (ab 1937 Jüdisches Altersheim) in der Frankfurter Straße 65.

Sie wurde am 15. September 1942 in Bad Nauheim nach Darmstadt abgemeldet, von wo aus sie am 27. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurde. ,Dort verstarb sie am 27. Oktober 1942. Franziska Rothschild wurde 76 Jahre alt.

148. Frieda Maria Rothschild

geborene Nussbaum
wurde am 10. Februar 1867 in Eiterfeld in Osthessen geboren.

Sie war wohnhaft in Kassel und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Sie meldet sich in Bad Nauheim am 15.Juli 1942 nach Darmstadt ab.

Von dort wurde sie am 27. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und verstarb dort am 21. Oktober 1942. Frieda Maria Rothschild wurde 75 Jahre alt.

 

149. Hans Rothschild

wurde am 10. Dezember 1931 in Bad Nauheim in Hessen geboren als Sohn von Hermann und Sophie Rothschild, geb. Scheuer, wohnhaft in Frankfurt am Main. Er wohnte vermutlich mit seinen Eltern in Frankfurt am Main und in Bad Nauheim in der Karlstraße 10 und in der Kurstraße 11.

Deportiert wurde er ab Frankfurt a. Main am 22. November 1941 nach Fort IX in Kaunas (Kauen, Kowno) in Litauen, einer Erschießungsstätte der SS, wo er am 25. November 1941 ermordet wurde. Hans Rothschild war 9 Jahre alt.

 

150.Hermann Rothschild

kam am 25.Juli 1898 in Eisenach zur Welt. Er war verheiratet mit Sophie Rothschild und war der Vater von Hans Rothschild. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebte er in Frankfurt am Main und in Bad Nauheim in der Kurstraße 11. Nach der Liste von ermordeten Juden aus Deutschland und  dem Gedenkbuch der Opfer der Verfolgung der Juden 1933-1945 wurde er

nach Lettland verschleppt und in Riga ermordet 

 

151. Michael Rothschild

wurde am 24.April 1869 in Grebenau bei Alsfeld geboren.

Er lebte in Grebenau und siedelte später nach Bad Nauheim in die Frankfurter Straße 65 um. Am 27.September 1942 wurde er von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam er am 19.Januar 1943 ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

152. Sannchen Rothschild

geborene Präger

wurde am 2.Februar 1860 in Laasphe,

Westfalen, geboren. Sie lebte in Alsfeld und ab dem 8.März 1939 in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 65. Am 11.März 1941 zog sie nach Essen.

Am 21. Juli 1942 wurde sie von Düsseldorf in das Ghetto von Theresienstad deportiert. Nach der Häftlingsliste des Lagers Theresienstadt wurde sie dort am 14.August1942 ermordet.

 

153. Selma Rothschild

geborene Wetterhahn

wurde am 2. August 1875 in Nieder-Weisel bei Butzbach in Hessen geboren.

Ihre Eltern waren der Kaufmann und Ellenwarenkrämer Herrmann Wetterhahn aus Nieder-Weisel und dessen Ehefrau Lina, eine geborene David aus Kastell bei Mainz. Die Trauung der Eltern erfolgte am 25. Oktober 1874 in Bad Nauheim.

Die Grabsteine von Herrmann und Lina Wetterhahn sind auf dem Friedhof in Nieder-Weisel erhalten.

Selma Rothschild war mit dem Kaufmann Josef Rothschild verheiratet und lebte in Alsfeld und in Fulda und als Witwe in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 27.September 1942 wurde sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam sie am 16. März 1943 im Alter von 67 Jahren ums Leben.[74]

Für Selma Rothschild wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

154. Sophie Rothschild

geborene Scheuer

kam am 5. Januar 1905 in Ostheim in Hessen zur Welt. Sie war die Ehefrau von Hermann Rothschild und die Mutter von Hans Rothschild und lebte in Bad Nauheim in der Kurstraße 11. Im Januar 1936 verzog sie nach Frankfurt am Main.

Nach den Angaben der Liste der ermordeten Juden aus Deutschland und dem Gedenkbuch für die Opfer der Verfolgung der Juden 1933-1945 wurde sie nach Lettland deportiert und in Riga ermordet.

 

155. Leopold Rottenberg

wurde am 23.März 1918 in Bad Nauheim geboren.

Mit seinen Geschwistern Rebecca (* 04.10.1912), Sylvia (* 02.04.1916) und Samson (* 13.02.1914) lebte er in Bad Nauheim in der

Lessingstraße 12.

Von Compiègne in Frankreich wurde er am  27. März 1942 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort am 14.April 1942 im Alter von 24 Jahren ermordet.

 

156. Rebecca Rottenberg

wurde am 4.Oktober 1912 in Bad Nauheim geboren.

Mit ihren Geschwistern Sylvia (* 02.04.1916), Samson (* 13.02.1914)

und Leopold Rottenberg (* 23.03.1918) lebte sie in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 58.

Sie emigrierte nach Frankreich.

Am 27. Juli 1942 wurde sie von Drancy in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und ist dort verschollen.

 

157. Samson Rottenberg

kam am 13.Februar 1914 in Bad Nauheim zur Welt. Er war der Bruder von Rebecca, Sylvia und Leopold Rottenberg und lebte zuletzt

in der Frankfurter Straße 65.Er emigrierte nach Frankreich.

Von Drancy aus wurde er am 31. Juli 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und gilt als verschollen.

 

158. Sara Rottenberg

kam am 28.Februar 1885 in Frankfurt am Main zur Welt.

Sie lebte in Frankfurt und in Bad Nauheim in der Lessingstraße 12. Während des Krieges lebte sie in Frankreich.

Am 9.Februar 1943 wurde sie mit 'transport 46' vom Camp Drancy aus in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort im Alter von 58 Jahren   ermordet. (Angaben nach dem 'mémorial de la déportation des Juifs de France,1978)

 

159. Sylvia Rottenberg

kam am 2.April 1916 in Bad Nauheim zur Welt. Sie ist die Schwester von Rebecca, Samson und Leopold Rottenberg und lebte in ihrer

Geburtsstadt in der Frankfurter Straße 65. Sie emigrierte während des Krieges nach Frankreich. Am 27.Juli 1942 wurde sie von Camp Drancy aus mit 'transport 11' in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet. (Angaben nach dem 'mémorial de la déportation des Juifs de France,1978')

 

160. Hirsch Sandel

ist am 3.Mai 1861 in Wiznitz in der Bukowina geboren.

Er war mit Flora, geb. de Beer (*30.03.1884) aus Meisenheim verheiratet.

Er lebte in Wiesbaden, in Bad Nauheim in der Hauptstraße 35

und zuletzt in Frankfurt am Main in der Friedrichstraße 26.[75]

Am 15.September 1942 wurde er von Frankfurt in das Ghetto von Theresienstadt deportiert. Dort kam er am 13.Oktober 1942 ums Leben. (siehe Todesfallanzeige) Seine Frau Flora wurde in Auschwitz ermordet.[76]

 

161. Salomon Scheuer

ist am 25.Juni 1869 in Heldenbergen in Hessen geboren. Er lebte in seinem Geburtsort, in Friedberg und in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 65. Von Darmstadt aus wurde er am 27.September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam er am 7. Oktober 1942 ums Leben. Er starb verwitwet. (siehe Todesfallanzeige)

 

162. Elisabeth Schloss

wurde am 08. Januar 1886 in Frankfurt geboren.

Sie wohnte in Bad Nauheim im Ernst-Ludwig-Ring 10.

Am 23.Mai 1936 hat sie sich nach Gießen abgemeldet und lebte dort in einer Heil- und Pflegeanstalt.

Am 01.Oktober 1940 wurde sie von Gießen aus in die Tötungsanstalt nach Brandenburg an der Havel deportiert und dort im Rahmen der Euthanasie ermordet. [77]

 

163. Karolina Greta Schloss

geborene Haas

wurde am 26. Juli 1873 in Bönstadt in Hessen geboren.
Sie lebte im Jüdischen Altersheim in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15.September 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 21. Oktober 1942 im Alter von 69 Jahren verstorben ist.

 

164. Meta Schloß

wurde am 18. Januar 1904 in Langen bei Offenbach in Hessen geboren.

Sie war ledig und von Beruf  Lehrerin.

Sie lehrte 1931 ein ¾ Jahr lang als Lehrer-Gehilfin in Egelsbach,

dann bekam sie eine Stelle als Lehrerin in Sprendlingen.

Bis zum 4.5.1931 wohnte sie in Dreieichenhain, für kurze Zeit kam sie zurück  nach Langen in die Schillerstraße 1.

Am 1.2.1932 zog sie nach Sprendlingen und nahm dort eine Stelle an. Von dort ist sie am 15.4.1932 nach Mainz verzogen.
Am 3.8.1933 fand sie eine Stelle als Lehrerin in Wuppertal-Elberfeld. Schon am 4.12.1933 kehrte sie von Wuppertal-Elberfeld nach Langen in die Schillerstr. 1 zurück.

Sie durfte nicht mehr als Lehrerin arbeiten und verdiente ihren Lebensunterhalt nun als Hausangestellte.

Am 31.1.1934 zog sie nach Frankfurt/M. in den Mauerweg, in der Nähe des Bethmann-Parks, um dort als Hausangestellte zu arbeiten.

Am 12. Januar 1939 ist sie nach Bad Nauheim gezogen und wohnte in der Frankfurter Straße 103. Dort konnte sie an der jüdischen Bezirksschule wieder als Lehrerin arbeiten.

In Bad Nauheim hat sie sich am 30. Oktober 1939 nach Ahrensdorf bei Luckenwalde abgemeldet.

Anschließend zog sie nach Ahlem bei Hannover, einer großen jüdischen Einrichtung, von wo sie am 2. März 1943 über Paderborn-Hannover-Erfurt-Dresden nach Auschwitz deportiert wurde. Später kam sie vermutlich nach Riga, wo sie ermordet wurde.[78]

Für Meta Schloss wurde in Langen in der Schillerstraße 1 ein Stolperstein verlegt.

 

165. Rosa Schloss

wurde am 04. Juli 1891 in Sondheim v. d. Rhön in Bayern geboren
Sie war ohne Beruf und lebte in Sondheim v. d. Rhön, in Themar und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Sie ist am 14.Mai 1939 nach Bad Nauheim zugezogen und wurde

am 15.September 1942 abgemeldet.

Von Darmstadt aus ist sie am 30. September 1942 nach Treblinka deportiert worden.

Sie war 51 Jahre alt und ist im Konzentrationslager umgekommen.

 

166. Agnes Schneider

geborene Grätz

wurde  am 22. Februar 1871 in Buk in Posen geboren.

Sie war verwitwet und wohnte in Bad Nauheim und in Nieder Mörlen.
Zugezogen nach Bad Nauheim war sie am 28.07.1934 in die Frankfurter Straße 79 und weggezogen nach Nieder-Mörlen am 31.03.1936 in die Hildegardstraße 10.

Am10. Januar 1944 wurde sie von Darmstadt aus in des Ghetto Theresienstadt und am16. Mai 1944  in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Bei der Deportation war sie 73 Jahre alt.

167. Emma Schönewald

geborene Anschel

wurde am 28. März 1884 in Barmen – Elberfeld, dem heutigen Wuppertal geboren.

Sie war mit Felix Schönwald  verheiratet und wohnte in Bad Nauheim in der Karlstraße 28.
Am 15.02.1940 meldete sie sich nach Frankfurt am Main ab.

Am 15. September 1942 wurde sie von Frankfurt aus zunächst in das Ghetto Theresienstadt und am 09. Oktober 1944 in das Vernichtungslager  Auschwitz deportiert. Sie war bei der Deportation 60 Jahre alt und wurde in der Shoah ermordet.[79]

Die Angabe von Stephan Kolb, dass Emma und Felix Schönewald in England im Exil verstarben, sind daher leider nicht richtig.

 

168. Felix Schönewald

wurde am 24. November 1871 in Großeneder in Westfalen geboren.

Er ist am 03.April 1939 nach Bad Nauheim zugezogen und wohnte mit seiner Ehefrau Emma  in der Karlstraße 28 und in der Frankfurter Straße 62.

Am 15.Februar 1940 hat er sich nach Frankfurt am Main abgemeldet.

Am 15. September 1942 wurde er ab Frankfurt in das Ghetto Theresienstadt deportiert wo er am 26. Mai 1944 im Alter von 72 ums Leben kam. [80]

Die Angabe von Stephan Kolb, wonach Felix Schönewald in England im Exil verstorben ist, muss aufgrund des Eintrages im Gedenkbuch und in der Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer  leider revidiert werden.

 

169. Alfred Schreiber

wurde am 02. Oktober 1879 in Schweinfurt in Bayern geboren.

Er wohnte mit Hannchen Schreiber in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 16, in Stuttgart und in Tigerfeld. Es scheint, als sei Hannchen Schreiber die Ehefrau von Alfred Schreiber gewesen, wofür die geimeinsamen Wohnorte und die gemeinsame Adresse in Bad Nauheim spricht.
Am 11.Mai 1937 hat er sich nach Stuttgart abgemeldet und wurde von dort aus am 22. August 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Am 10. November 1943 ist er dort im Alter von 64 Jahren verstorben.[81]

Hannchen Schreiber wurde von Theresienstadt aus nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Die Angabe von Stephan Kolb, das Ehepaar Alfred und Hannchen Schreiber sei in den USA verstorben, trifft daher leider nicht zu.

 

170. Hannchen Schreiber

geborene Grumbacher

wurde am 26. März 1887 in Schmieheim[82] in Baden Württemberg geboren. Sie lebte in Stuttgart, in Tigerfeld  und in Bad Nauheim in der Stresemannstraße16.

Hannchen Schreiber ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Ehefrau von Alfred Schneider.

Am 14.September 1937 hat sie sich nach Stuttgart abgemeldet.

Am 22. August 1942 wurde sie von Stuttgart aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert und von dort aus in das Konzentrationslager Auschwitz, wo sie am 16. Mai 1944 im Alter von 57 Jahren ermordet wurde.

Die Angabe von Stephan Kolb, das Ehepaar Alfred und Hannchen Schreiber sei in den USA verstorben, trifft leider nicht zu.[83]

 

171. Emma Schuster    

geborene Meyer

wurde am 01. August 1873 in Reichelsheim im Odenwald geboren.

Sie war mit mit Hermann Schuster (* 12.06.1871) verheiratet

und wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 63/65

Am 15.08.1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus in des Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam sie am 02. Januar 1943 im Alter von 79 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

172. Friedel Schuster

wurde am am 01.Mai 1932[84] in Ober - Seemen bei Schotten in Hessen geboren.

Die Eltern waren Joseph Israel und dessen Ehefrau Sarah.

Friedel war Schülerin in Bad Nauheim an der Jüdischen Bezirksschule in der Frankfurter Straße 103. Sie soll auch in Frankfurt am Main gelebt haben. [85]

Sie war am 16.April 1939 nach Bad Nauheim zugezogen und wurde bereits am 29.August 1939 wieder nach Ober-Seemen abgemeldet. Zu diesem Zeitpunkt war sie 7 Jahre alt. Friedel wurde in der Shoah ermordet.

 

173. Hermann Schuster

wurde am 12. Juni 1871 in Altenstadt bei Büdingen in Hessen geboren.

Die Eltern waren Joseph Schuster und dessen Ehefrau Regina.

Er war mit Emma, geborene Meyer (* 01.08.1873) verheiratet.

Die Eheleute sind am am 21. November1941 nach Bad Nauheim zugezogen und lebten im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 63/65.

Am 15.August 1942 wurden sie mit unbekanntem Zielort in Bad Nauheim abgemeldet und. am 27. September 1942 von Darmstadt aus in des Ghetto Theresienstadt, deportiert.

Dort verstarb Hermann Schuster am 29. November 1942im Alter von 72 Jahren. (siehe Todesfallanzeige)

 

174. Lina Schwarz

wurde am 07. Dezember 1903 in Obergartzem in Nordrhein-Westfalen geboren.

Sie lebte in Darmstadt und Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 10.April 1942 hat sie sich nach Darmstadt abgemeldet

Von dort ist sie am 30. September 1942 in das Konzentrationslager Treblinka, deportiert worden. Bei der Deportation war sie 38 Jahre alt. Sie wurde in der Shoah ermordet.

 

175. Alfred Seewald

wurde am 26. März 1898 in Gambach im Wetteraukreis in Hessen geboren.

Er war verheiratet mit Friederike Seewald, geborene Lublin.

Von Beruf war er Kaufmann. Das Ehepaar hatte einen Sohn und eine Tochter. Er lebte vom 29. März 1928 in Bad Nauheim, zuerst in der Luisenstraße 9, ab dem 27.August 1928 in der Karlstraße 3 und ab 1. Juni 1930 in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße 9.

Am 29.März 1932 zog er nach Friedberg in Hessen. Am 30. September 1942 wurde er von Darmstadt aus nach Polen, wahrscheinlich Treblinka, deportiert und dort im Alter von 44 Jahren ermordet. Kurt Rothschild aus Jackson USA hat ein Gedenkblatt eingereicht.

 

176. Friederike Seewald

geborene Lublin

wurde am 24. Mai 1896 in Viernheim an der Bergstraße in Hessen geboren. Sie war mit Alfred Seewald verheiratet. Sie waren die Eltern von Leo und Marianne Seewald. Die Familie wohnte vom 29. März 1928 bis zum 29. März 1932 in Bad Nauheim (Luisenstraße 9, Karlstraße 3, Ernst-Moritz-Arndt-Straße 9) und zog dann um nach Friedberg in Hessen. Am 4. Juli 1942 erfolgte ihre Deportation in das Konzentrationslager Ravensbrück und im Oktober 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz. Dort wurde sie im Alter von 46 Jahren am 13. Oktober 1942 ermordet.

 

177. Leo Seewald

wurde am 17. März 1930 als Sohn von Alfred und Friederike Seewald in Bad Nauheim geboren.

Er war der Bruder von Marianne Seewald, (* 20. 05. 1937).

Er lebte bis zum 29. März 1932 in Bad Nauheim, dann mit seinen Eltern in Friedberg in Hessen. Am 13. Juni 1942 wurde er im Alter von 12 Jahren von Berlin/Potsdam aus in das Vernichtungslager  Sobibor im deutsch besetzten Polen deportiert und ermordet.

 

178. Marianne Seewald

wurde am 20. Mai 1937 in Friedberg in Hessen  als Tochter von Alfred und Friederike Seewald geboren. Sie war die Schwester von Leo Seewald. Am 30. September 1942 wurde sie im Alter von 5 Jahren von Darmstadt aus ins besetzte Polen (Treblinka ?) deportiert und dort ermordet.

 

179. Frieda Siew

geborene Lewinski

wurde am 5. September 1880 in Laptau/Fischhausen in Ostpreußen als Tochter von Otto und Berta Lewinski geboren. Ihr Ehemann war Alexander Siew (verstorben). Sie lebte in Bad Nauheim ab dem 5. Juli 1939 (Ernst-Ludwig-Ring 10, Frankfurter Straße 62) bis zu ihrem Umzug nach Frankfurt/Main(Staufenstraße 31) am 19.März 1940. Von Frankfurt aus wurde sie am 20. Oktober 1941 im Alter von 61 Jahren in das Ghetto Litzmannstadt (Lodz) im deutsch besetzten Polen deportiert und dort ermordet.

 

180. Klara Simon

geborene. Kugelmann

wurde am 13. August 1857[86] als Tochter von Mayer und Breune Kugelmann in Wohra im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen geboren.

Sie war mit Löb Simon , einem Handelsmann aus Pohl-Göns verheiratet.

Nach dem Tod ihres Mannes, der mit 66 Jahren starb, wohnte sie vom

4. Januar 1939 bis zum 15. September 1942 in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65. Von Darmstadt aus wurde sie am 27. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und kam dort am 13. Oktober 1942 im Alter von 85 Jahren ums Leben.

(siehe Todesfallanzeige)

 

181. Rebekka Simon

geborene Schönfeld

wurde am 8. Juli 1863 in Kesselbach bei Gießen in Hessen geboren. Sie lebte in Kesselbach und vom 26. November 1941 bis zum 15. August 1942 in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der

Frankfurter Straße 63.

Von Darmstadt aus wurde sie am 27. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und kam dort am 20. Dezember 1942 im Alter von 79 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

182. Ruth Simon

wurde am 9. Februar 1923 in Butzbach in Hessen geboren.

Ihre Eltern waren der Viehhändler Nathan Simon aus der Langgasse 38 in Butzbach und seine Ehefrau Selma, eine geborene Sommer.[87]

Ruth Simon wohnte in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 65 vom

30. September 1940 bis zu ihrem Wegzug nach Butzbach am 02. Februar 1942. Von Butzbach aus wurde sie gemeinsam mit ihrer Mutter nach Polen deportiert und dort im Alter von 22 Jahren ermordet[88].Das Sterbedatum wurde willkürlich auf den 08. Mai 1945 festgelegt.

 

183. Maria Sommer

geborene Stettenheimer

wurde am 25. Februar 1870 in Mannheim geboren.

Sie lebte in Bad Nauheim und in Frankfurt am Main. Ihre Adresse in Bad Nauheim ist nicht bekannt. Sie wurde von Frankfurt aus am 18. August 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und kam dort im Alter von 72 Jahren am 1. September 1942 ums Leben.

 

184. Sophie Sommer

wurde am 21. Oktober 1861 in Crainfeld bei Lauterbach in Hessen geboren. Sie wohnte in Gießen und vom 2. Oktober 1939 bis zum 15. September 1942.in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 65

Ihre Abmeldung trägt den Vermerk „unbekannt verzogen“. Von Darmstadt aus wurde sie am 27. September 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert und kam dort am 22. Oktober 1942 im Alter von 81 Jahren ums Leben.

 

185. Albert Spiegel

wurde am 19. Dezember 1879 in Wertheim in Baden Württemberg geboren. Verheiratet war er mit Paula,eine geborene Kahn, mit der er zwei Kinder hatte: Irene geb. 1924 und Ruth Carola geb. 1937. Er lebte mit seiner Famlie in Bad Nauheim vom 5. Dezember 1918 bis zum

10. September 1942, wohnte bis 1920 in der Stresemannstraße 26, dann in der Stresemannstraße 32. Von Darmstadt aus wurde er am 30. September nach Treblinka ins deutsch besetzte Polen deportiert, wo er – möglicherweise durch Selbstmord – ums Leben kam.

 

186. Irene Spiegel

wurde am 1. April 1924 als Tochter von Albert und Paula Spiegel in Gießen in Hessen geboren.

Sie lebte in Bad Nauheim und wohnte zuletzt bis zu ihrer Abmeldung am 10 September 1942 in der Frankfurter Straße 58.

Zusammen mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Ruth Carola wurde Irene Spiegel am 30. September 1942 nach Treblinka im besetzten Polen deportiert und dort ermordet.

 

187. Paula Spiegel

geborene Kahn

wurde am 23. Januar 1888 in Wiesbaden in Hessen geboren. Sie war verheiratet mit Albert Spiegel (*19.Dezember 1879), und Mutter von Irene und Ruth Carola Spiegel. Nach ihrem Zuzug nach Bad Nauheim am 5. Dezember 1918 wohnte sie mit ihrem Ehemann in der Stresemannstraße 26, ab dem 7. Oktober 1920 in der Stresemannstraße 32. Am 1. Mai 1941 zog sie in die Frankfurter Straße 58, wo sie bis zu ihrer Abmeldung von Bad Nauheim am 10. September 1942 lebte. Am 30. September 1942 wurde sie von Darmstadt aus in ein KZ im besetzten Polen, wahrscheinlich Treblinka, deportiert und fiel dort wie ihre ganze Familie der Shoa zum Opfer.

 

188. Ruth Karola Spiegel

wurde am 26. Januar 1937 in Nieder-Weisel im Wetteraukreis in Hessen als Tochter von Albert und Paula Spiegel und Schwester von Irene Spiegel geboren. Sie lebte mit ihrer Familie in Bad Nauheim, zuletzt in der Frankfurter Straße 58. Von dort wurde sie am 10. September 1942 abgemeldet und im Alter von 5 Jahren zusammen mit ihrer Mutter Paula Spiegel und ihrer Schwester Irene Spiegel am 30. September 1942 nach Treblinka im besetzten Polen deportiert und ermordet.

 

189. Walter Stein

wurde am 31. Januar 1931 in Alsfeld im Vogelsbergkreis in Hessen geboren. Er lebte in Frankfurt und Bad Nauheim in der Frankfurter Straße, von wo er nach Aussage des Melderegisters der Stadt Bad Nauheim am 16. August 1938 nach Alsfeld umzog.

Am 22. November 1941 wurde er von Frankfurt nach Kowno (Kauen) im besetzten Litauen in das Fort IX verbracht und drei Tage später im Alter von 10 Jahren ermordet.

 

190. Aron Stern

wurde am 1. Juni 1872 in Langenschwarz bei Hünfeld in Hessen geboren. Er wohnte in Bad Nauheim in der Karlstraße 19 und in Bad Wildungen. Dort wurde nach der Reichskristallnacht 1938 verhaftet und ins KZ Buchenwald verschleppt, wo er am 18. November 1938 im Alter von 66 Jahren ums kam.

 

191. Auguste Stern

wurde am 19. Juli 1868 in Nieder-Wöllstadt im Wetteraukreis /Hessen geboren. Sie war ledig, übte den Beruf als Schneiderin aus und wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65 bis zu ihrer Abmeldung am 15. September 1942.

Am 27. September 1942 erfolgte ihre Deportation von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt. Hier kam sie am 9. Oktober 1942 im Alter von 73 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

192. Bertha Stern

geborene Meier

wurde am 16. September 1871 in Kirch-Göns im Wetteraukreis in Hessen geboren.

Sie wohnte in Nieder-Ohmen und in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 63 bis zum 15. September 1942. Zwölf Tage später wurde sie von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Im Alter von 71 Jahren kam sie dort am 26. Februar 1943 ums Leben.

 

193. Erwin Emanuel Stern

wurde am 7. August 1923 in Gelnhausen in Hessen geboren.

Er wohnte in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 103 bis zum 15. Mai 1938 und in Frankfurt am Main. Von dort wurde er am 11./12.November 1941 in das Ghetto von Minsk im besetzten Weißrussland deportiert, wo er im Alter von 18 Jahren ermordet wurde

 

194. Mathilde Stern

wurde am 7. Dezember 1865 in Meinerzhagen im Sauerland in Nordrhein-Westfalen geboren. Sie wohnte in Düren und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65. Am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wurde sie dort am 15. Dezember 1942 ein Opfer der Shoa.

 

195. Minna Stern

geborene Flörsheim

wurde am 8. Dezember 1904 in Bad Nauheim in Hessen geboren.

Sie war verheiratet mit Alfred Stern (* 9. Dezember 1901 in Heilbronn). Nach ihrem Zuzug nach Bad Nauheim am 10. Februar 1933wohnte sie in Bad Nauheim in der Karlstraße 28. Am 22.Januar 1941 zog sie in Frankfurt/Main in die Beethovenstraße 40. Beim Versuch, nach Frankreich zu fliehen, wurde sie von den Nazis aus dem Zug geholt, am 20. Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt (Lodz) im besetzten Polen deportiert und dort noch im gleichen Jahr ermordet.

 

196. Siegbert Stern

wurde am 23.oder 24. April 1926 als Sohn von Moritz und Lina Stern geb. Marx in Nieder-Ohmen bei Alsfeld in Hessen geboren.Er wohnte in Nieder-Ohmen, Bad Nauheim und Frankfurt. In Bad Nauheim lebte er ab dem 11. Januar 1937 in der Jüdischen Bezirksschule, Frankfurter Straße 103. Am 15. Juni 1939 zog er nach Frankfurt / Main, Friedrichstraße 3 um. Am 20. Oktober 1941wurde er im Alter von 15 Jahren von Frankfurt in das Ghetto Litzmannstadt (Lodz) im besetzten Polen deportiert und dort ermordet

 

197. Alex Straus

wurde am 22. Januar 1900 in Bad Nauheim geboren. Er war verheiratet mit Elsa geb. Lewinski (* 20. September 1906 in Kirchhain). Er wohnte in Bad Nauheim in der Parkstraße 30. Obwohl er eine Ausreisegenehmigung in die USA hatte, verübte er am 28. Juni 1939 Selbstmord. Elsa Straus hat sich am 12. August 1940 in Bad Nauheim nach New York abgemeldet.

 

198. Jenny Straus

geborene Levi

wurde am 30. April 1893 in Rhina bei Hünfeld in Hessen geboren. Sie wohnte in Korbach, Wrexen, Wiesbaden und Bad Nauheim unter nicht bekannter Adresse. Am 1. Juni 1942 wurde sie in das Vernichtungslager Izbica/Sobibor im besetzten Polen deportiert und dort zwei Tage später im Alter von 49 Jahren ermordet.

1947 ließ die Stadt Korbach den „Opfern der Verblendung“ einen Gedenkstein errichten. Auf diesem stehen die 42 Namen der in Konzentrationslagern getöteten oder verschollenen Bürger Korbachs, darunter auch der Name der Jenny Straus. (siehe Todesfallanzeige)

 

199. Bertha Strauss

geborene Grünbaum

kam am 03. Juli 1870 in Bad Nauheim in Hessen als Tochter des Kaufmanns Heinemann Grünbaum und dessen Ehefrau, eine geborene Grünebaum zur Welt. [89]
Sie wohnte in Berlin und verübte am 18. August 1942 in Berlin im Alter von 72 Jahren Suizid.

 

200. Else Strauss

wurde am 12. Juni 1920 in Niederrodenbach bei Hanau in Hessen geboren.

Sie war ledig und von Beruf Praktikantin.

Am 15.November 1939 zog sie von Niederrodenbach nach Bad Nauheim und wohnte in der Frankfurter Straße 103.

Sie wurde am 01. Juni 1942 nach Izbica/Sobibor deportiert und wurde in diesem Vernichtungslager am 03. Juni 1942 im Alter von 21 Jahren ermordet.

 

201. Jettchen Strauss

geborene Katz, verw.
wurde am 14. Juli 1875 in Einartshausen bei Schotten in Hessen geboren.

Sie lebte in Grebenau und ab dem 24.April 1942 in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15.August1942 meldete sie sich in Bad Nauheim ab mit dem Hinweis „unbekannt verzogen“.

Am 27. September 1942 wurde im Alter von 67 Jahren von Darmstadt aus ins Ghetto  Theresienstadt deportiert. Von dort aus kam sie am 16. Mai 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz. Ihr Todesdatum ist unbekannt.

 

202. Johanna Strauss

geborene Mayer

wurde am 31. Mai 1866 in Essenheim bei Mainz in Hessen geboren.

Sie war Witwe und ohne Beruf.

Sie wohnte in Michelstadt und ab 01.April 1941 in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim Frankfurter Straße 65.

Am 16.August 1942 meldete sie sich in Bad Nauheim ab mit dem Hinweis „unbekannt verzogen“.

Am 27. September 1942 wurde sie von Darmstadt ins Ghetto Theresienstadt deportiert.

Am 28. Januar 1943 kam sie in Theresienstadt im Alter von 77 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

203. Martha Strauss

geborene Straus

wurde am 22. August 1890 in Bad Nauheim in Hessen geboren.

Sie war mit Moritz Strauss verheiratet. Sie wohnte in Bad Nauheim ab dem 01.April 1939 in der Parkstraße 30 und ab dem 08.November 1941 in der Frankfurter Straße 58.

Sie meldete sich in Bad Nauheim am 15.08.1942 ab.

Am 27. September 1942 wurde sie von Darmstadt ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Von dort aus kam sie am 29. Januar 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz. Bei der Deportation war sie 52 Jahre alt. Ihr Todesdatum ist unbekannt.

 

204. Moritz Strauss

wurde am 22. März 1888 in Urberach bei Dieburg in Hessen geboren.

Er war verheiratet mit Martha Strauss, geborene Straus und wohnte in Bad Nauheim ab dem 01.April 1939 in der Parkstraße 30 und ab dem 08.November 1941 in der Frankfurter Straße 58.

Mit dem Hinweis „unbekannt verzogen“ meldete er sich am 15.August 1942 in Bad Nauheim ab.

Am 27. September 1942 wurde er von Darmstadt aus ins Ghetto  Theresienstadt deportiert. Von dort aus kam er am 29. Januar 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz. Bei der Deportation war er 54 Jahre alt. Sein Todesdatum ist unbekannt.

 

205. Wilhelm Strauß

wurde am 02. Januar 1885 in Schmitten bei Usingen in Hessen geboren.

Er war mit Hanna Strauß, eine geborene Waller verheiratet.

Das Ehepaar hatte zwei Söhne, Max (*1924) und Heinz (*1937).
Er wohnte in Bad Nauheim und Frankfurt am Main. Die Adresse in Bad Nauheim ist unbekannt.

Am 09. November 1938 wurde er im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert und am 15. September 1942 ab Frankfurt am Main ins Ghetto Theresienstadt deportiert.

Am 23. Januar 1943 wurde er im Vernichtungslager Auschwitz im Alter von 58 Jahren ermordet.[90]

Seine Frau und die beiden Söhne wurden ebenfalls in der Shoah ermordet.

 

206. Nanne Wallach

geborene Rosenthal

wurde am 26. Mai 1868 in Bad Nauheim in Hessen geboren. Die Eltern waren der Metzger Lazarus Rosenthal und dessen Ehefrau Caroline, geb. Kahn aus Flörsheim. Der Bruder war Berthold Rosenthal (*15.12.1872) Sie wohnte in Mainz.

Am 27. September 1942 wurde sie ab Darmstadt ins Ghetto Theresienstadt deportiert.

Am 07. Dezember 1942 wurde sie dort im Alter von 74 Jahren ermordet.

 

207. Bertha Wallenstein

wurde am 18. Januar 1866 in Ruppertsburg bei Laubach in Hessen geboren.

Sie war ledig, wohnte in Nidda und hatte dort ein Lebensmittelgeschäft.

Ab dem 25.September 1939 lebte sie in Bad Nauheim in der  Alicestraße 13-15.

Sie meldete sich am 23.12.1939 nach Frankfurt am Main ab.

Bertha Wallenstein wurde 1942 in Theresienstadt im Alter von 76 Jahren ermordet. Für Berta Wallenstein wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

208. Wilhelm Wallenstein

wurde am 29. Juli 1901 in Nidda in Hessen geboren. Er war ledig. Seine Eltern waren Abraham und Ida, geborene Baumblatt

Er wohnte in Nidda, Frankfurt a. Main und ab dem 04.Dezember 1939 in Bad Nauheim in der Alicestraße 13. Am 08.Dezember 1939 wurde er in das Konzentrationslager Majdanek im besetzten Polen deportiert und dort am 09. Juli 1942 im Alter von 41 Jahren ermordet.

 

209. Recha Wartensleben

geborene Rosenthal

wurde am 15. November 1874 in Bad Nauheim geboren.

Die Eltern waren der Metzger Lazarus Rosenthal und dessen Ehefrau Caroline, eine geborene Kahn aus Flörsheim.[91]

Über den Ehemann Wartensleben liegen keine daten Daten vor.

Sie wohnte in Frankfurt am Main und wurde von dort am 01. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Am 29. September 1942 wurde sie im Vernichtungslager Treblinka im Alter von 67 Jahren ermordet.

 

210. Moritz Wechselmann

wurde am 19. September 1892 in  Bedzin in Polen geboren.

Er wohnte bis zum 28.Mai 1933 in Bad Nauheim in der Stresemann Straße 32.

Er emigrierte nach Frankreich. Beim Versuch nach Deutschland zurückzukehren wurde er von deutschen Truppen aufgefangen und am 07.März 1944 in das Konzentrationslager Auschwitz Birkenau deportiert und dort im Alter von 52 Jahren ermordet.

 

211. Jeanette Wertheim

wurde am 20. August 1859 in Angenrod bei Alsfeld in Hessen geboren und wohnte in

Bad Nauheim im Israelitischen Frauenheim, Frankfurter Straße 65.

Sie meldete sich in Bad Nauheim am 15.September 1942 ab.

Ab Darmstadt wurde sie am 27. September 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert und kam dort am 15. Februar 1943 im Alter von 83 Jahren ums Leben. (siehe Todesfallanzeige)

 

212. Sara Wertheim

geborene Löwenstein

wurde am 14. April 1865 in Sulz geboren und wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Sie wurde in Bad Nauheim am 15.September 1942 abgemeldet und. am 27. September 1942 von Darmstadt aus ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 29. November 1942 im Alter von 77 Jahren ums Leben kam. (siehe Todesfallanzeige)

 

213. Löb Wetzstein

wurde am 15. September 1872 in Treis a. d. Lumda in Hessen geboren.
Er wohnte in Gießen und ab dem 24. April 1942 in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 63.

Am 15.September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 26. Januar 1943 im Alter von 71 ums Leben kam. (siehe Todesfallanzeige)

 

214. Sandra Wohlgeruch            

wurde am ..................  

 

215. Gustav Wolf

wurde am 01. Januar 1881 in Schwabsburg bei Oppenheim in Hessen geboren.

Er wohnte in Schwabsburg und später in Bad Nauheim im Ernst-Ludwig-Ring 10.

Er emigrierte am 20.Februar 1934 nach Amsterdam..

Dort wurde er am 02. März 1943 ab Westerbork in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und am 05. März 1943 im Vernichtungslager ermordet.

 

216. Hilda Wolf

geborene Spiegel

wurde am 27. Juli 1886 in Wertheim in Baden Württemberg geboren.

Sie wohnte in Wertheim und später in Bad Nauheim im Ernst-Ludwig-Ring 10.

Sie emigrierte am 20.Februar 1934 nach Amsterdam und wurde dort am 20. Februar 1942 im Gefängnis inhaftiert. Am 02. März 1943 wurde sie ab Westerbork in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und am 05. März 1943 im Vernichtungslager ermordet.Sie wurde 56 Jahre alt.

 

217. Honet Wolf

wurde am 30. Januar 1861 in Nesselröden einem Ortsteil von

[92]

Er wohnte in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 65.

Am 15.September 1942 wurde er in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 ab Darmstadt in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Dort kam er am 10. Februar 1943 im Alter von 82 Jahren ums Leben.

(siehe Todesfallanzeige)

 

218. Lieselotte Wolf

wurde am 23. Oktober 1929 in Gießen in Hessen geboren.
Sie wohnte in Treis a. d. Lumda, in Staufenberg bei Gießen und in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 103.

Am 29.08.1939 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet am 30. September 1942 ab Darmstadt nach Treblinka deportiert. Bei der Deportation war sie 12 Jahre alt und wurde ein Opfer der Shoah.

 

219. Margot Wolf

wurde am 08. September 1918 in Bad Nauheim in Hessen geboren und wohnte in Bad Nauheim im Ernst-Ludwig-Ring 10.

Sie meldete sich in Bad Nauheim am 20.Februar 1934 ab und emigrierte nach Amsterdam.

Dort wurde sie am 02. März 1943 ab Westerbork in das Vernichtungslager Sobibor in Polen deportiert und am 05. März 1943 im Vernichtungslager ermordet.

Sie wurde 24 Jahre alt.

 

220. Gerda Worms

geborene Straus

wurde am 07. Februar 1895 in Bad Nauheim in Hessen geboren. Sie war die Tochter von Louis und Lina, geborene Baumblatt.

Sie war Hausfrau und verheiratet mit Leopold Worms. Sie war verwitwet und wohnte in Bad Nauheim in der Parkstraße 30.

Am 30. September 1942 wurde sie ab Darmstadt nach Treblinka deportiert und dort im Alter von  47 Jahren ermordet.

Für Gerda Worms wurde ein Gedenkblatt eingereicht.

 

221. Jettchen Ziegelstein

wurde am 21. September 1883 in Treis a. d Lumda in Hessen als Tochter von Susanne Ziegelstein geboren.

Jettchen Ziegelstein war alleinstehemd.
Sie wohnte in Treis a. d. Lumda und ab 22. April 1941 in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Str. 65.

Am 15.Juli 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 ab Darmstadt in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Von dort aus wurde sie am 29. Januar 1943 im Alter von 59 Jahren in das Vernichtungslager Auschwitz Birkenau deportiert und gilt als „verschollen“.

 

222. Susanne Ziegelstein

geborene Süsskind

wurde am 23.November 1853 in Atzbach im Lahn-Dill-Kreis in Hessen geboren.

Sie war verwitwet und lebte in Treis an der Lumda und ab dem 22. April 1941 in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Str. 65.

Am 15. Juli 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 ab Darmstadt in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Sie kam dort am 08. Oktober 1942 im Alter von 88 Jahren ums Leben.

(siehe Todesfallanzeige)

 

 



[1] Stephan Kolb, Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden, 1987

 

[2]http://bommelblog.wordpress.com/juden-in-fulda-von-abt-bis-asch/

[3] Das Geburtsdatum wird in der Meldekartei der Stadt Bad Nauheim mit dem 03.02.1883 angegeben, auf dem Gedenkblatt mit dem 03.02.1885.

[4]http://db.yadvashem.org/names/nameDetails.html?itemId=311516&language=de

[5] Gedenkblatt

[6] Eine Kopie eines Gedenkblattes ist in der zentralen Datenbank nicht angefügt.

[7] Eine Kopie eines Gedenkblattes ist in der zentralen Datenbank nicht angefügt.

[8]http://www.alemannia-judaica.de/bad_nauheim_synagoge.htm

[9] Bei Kolb irrtümlich mit Heidecke angegeben, laut Meldekartei der Stadt Bad Nauheim, gut lesbar als Herdecke eingetragen.

[10] Stephan Kolb, Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden, Seite 192 und 200

[11] Stephan Kolb, Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden, Seite 192 und 200

[12] Die Tochter Bertha hat den Holocaust überlebt.

[13] Das 1909 gegründete Israelitische Mänerheim wurde 1933 geschlossen. Das Gebäude diente aber weiterhin jüdischen Familien als Wohnhaus, bis zum September 1942, als sämtlicher Einwohner das Haus verlassen mussten und deportiert wurden.

[14] Im Geburtsregister des Standesamtes Friedberg wird der Vorname mit Heinz Leopold angegeben

[15] Im Geburtsregister des Standesamtes Friedberg wird der Vorname mit Moses Martin angegeben

[16]Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden:

   Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Bad Nauheim 1829-1916 (HHStAW Abt. 365 Nr. 606)

   1829-1916, Seite 37

[17]http://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_hhn_420927.html

[18]http://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_hhn_420927.html

[19]Gedenkbuch:  Goldschmidt, Mathilde geborene Goldmann, geboren am 12. Mai 1881 in Gundersheim / Worms / Hessen
wohnhaft in Frankfurt a. Main Deportationsziel:1942, unbekannter Deportationsort

[20] siehe Stefan Kolb, Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden,  Seite 90

[21] siehe Stephan Kolb,Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden,  Seite 90

[22] siehe Stephan Kolb, Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden, Seite 140

[23] Hessisches Hauptarchiv Wiesbaden, Geburtsregister der Juden von Groß-Karben (Karben), Laufzeit 1838-1875

[24] siehe: Dürener Geschichtswerkstatt e.V.

[25] Dr. Emanuel Hirsch (06.04.1864-15.11.1929)

[26] siehe Stephan Kolb, Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden, Seite 206-207

[27] Stephan Kolb, Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden, Seite222 (Brief von Dr. Heinrich Kahn)

[28] Stephan Kolb, Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden, Seite 218

[29] Hanno Müller, Helma Kilian, Monica Kingreen, Juden in Münzenberg, Gambach, Fauerbach II, 2014, Seite 25

[30] Hanno Müller, Helma Kilian, Monica Kingreen, Juden in Münzenberg, Gambach, Fauerbach II, 2014, Seite 25

[31] In der Deportationsliste (Mainz-Darmstadt-Theresienstadt) vom 27. September 1942 wir er unter der Nr. 131 aufgeführt.

[32] http://www.alemannia-judaica.de/holzheim_synagoge.htm

[33] Müller, Kilian, Kingreen, Juden in Münzenberg-Gambach-Fauerbach II, Seite 93

[34] Meldekartei der Stadt Bad Nauheim

[35] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 131

 

[36] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 59

[37] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 59

[38] YAD VASHEM, Gedenkblatt, eingereicht vom Neffen

[39] Gedenkblatt vom Neffen eingereicht

[40] Bundesarchiv

Gedenkbuch, Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

[41] Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer

[42] Berta Ritscher, Geschichte der Vilbeler Juden, September 1998, S. 232

[43] Berta Ritscher, Geschichte der Vilbeler Juden, September 1998, S. 157

[44] Todesfallanzeige Ghetto Theresienstadt

[45] Beate Kleinert u. Wolfgang Prinz, Namen und Schicksale der Juden Kassels (pdf Datei) S. 39 und 232

[46]Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden:

   Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Bad Nauheim 1829-1916 (HHStAW Abt. 365 Nr. 606)

   1829-1916, Seite 37

[48] Angabe des Geburtsdatums in der Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer ist der 12. Juni 1866.

[49] Angabe des Geburtsdatums bei Stefan Kolb  „Die Geschichte der Bad Nnauheimer Juden, S. 280.

[50] umbenannt in Litzmann nach dem General und NSDAP-Mitglied Karl Litzmann (1850–1936)

[51] siehe auch: Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 137

[52] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 137

[53] Gedenkblatt

[54] Siehe auch: Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 140

[55] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 140

[56] Meldekartei der Stadt Bad Nauheim

[57] Gedenkbuch

[58] Hanno Müller, Helma Kilian, Monica Kingreen “Juden aus Münzenberg, Gambach, Fauerbach II“ 2014, Seite , Seite 99

[59] Hanno Müller, Helma Kilian, Monica Kingreen “Juden aus Münzenberg, Gambach, Fauerbach II“ 2014, Seite , Seite 32

[60] Hanno Müller, Helma Kilian, Monica Kingreen “Juden aus Münzenberg, Gambach, Fauerbach II“ 2014, Seite 175

[61] Hanno Müller,Damrath, Kingreen, Konrad-Leder „Juden in Lich, Teil I, Seite 108

[62] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 107

[63]Hanno Müller,Damrath, Kingreen, Konrad-Leder „Juden in Lich, Teil I, Seite 108

[64] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 108

[65] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 110

[66] Geburtsurkunde vom Standesamt Hersfeld liegt vor

[67] Im Eintrag der Zentralen Datenbank der Holocaustopfer wird angegeben, dassFelix Nussbaum in der Shoah ermordet wurde

[68] Geschichte der Jüdschen Gemeinde Schenklengsfeld, Seite 260-661

[69] Quelle: GEDENKBUCH, Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945

 

[70] Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Bad Nauheim 1829-1916(HHStAW Abt. 365 Nr. 606) 1829-1916

[71] Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 112

[72] Hanno Müller, Helma Kilian, Monica Kingreen „Juden in Münzenberg, Gambach, Fauerbach II“, 2014, Seite 175

[73] Auskunft Standesamt Bad Nauheim

[74] Die Lebensdaten sind dem Familienbuch Butzbach Band V entnommen.

[75] Todesfallanzeige Ghetto Theresienstadt

[76] Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer

[77] Gedenkbuch

Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945

[78]Siehe:www.stolpersteine-langen.de

[79] Eintrag in der Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer

[80] Geboren 24. 11. 1871 Transport XII/3, č. 1093 (16.09.1942 Frankfurt am Main -> Theresienstadt) Ermordet 26. 05. 1944 Theresienstadt

[81] Angabe der Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer und des Gedenkbuches des Bundesarchives für die Opfer

   der    nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland.

[82] Auskunft des Standesamtes Kippenheim vom 13.03.2014: Hannchen Grumbacher, geb. 26.03.1887 (E-Mail)

[83] siehe auch:   http://www.holocaust.cz/: Transport XIII/1, č. 904 (23.08.1942 Stuttgart -> Terezín) Ermordet 10. 11. 1943 Theresienstadt

[84] Angabe in der Meldekartei der Stadt Bad Nauheim

[85] Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer

[86] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 147

[87] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 75

[88] Müller, Bertram, Damrath, Wolf: Familienbuch Butzbach, Band V, Seite 75

[89] Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden: Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Bad Nauheim 1829-1916 Titel: (HHStAW Abt. 365     Nr. 606) Erscheinungsjahr: 1829-1916, Seite 19

 

 

Erscheinungsjahr:

[90] Von den in Schmitten geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Wilhelm Strauß (1885) und seine Frau Hanna Strauß geb. Waller (1900) mit den Söhnen Max Strauss (1924) und Heinz Strauß (1937),

 

[91] Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden: Titel: Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Bad Nauheim 1829-1916

    (HHStAW Abt. 365 Nr. 606) Erscheinungsjahr: 1829-1916, Seite 22

 

[92] Siehe auch: http://www.alemannia-judaica.de/nesselroeden_synagoge.htm