Brunhilde Grünebaum

wurde am 7. Juli 1927 in Flacht im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz geboren.

Die Eltern waren Albert und Hedwig Grünebaum geb. Löwenberg.

Brunhilde hatte noch eine ältere Schwester Margot.

Brunhilde wohnte in Bad Nauheim in der Jüdischen Bezirksschule in der Frankfurter Straße 103 und war dort Internatsschülerin. [1]

Am 29. August 1939 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und zog wieder zurück in ihre Heimatgemeinde Flacht.

Im Jahr 1943 wird die 16-jährige Brunhilde Grünebaum gemeinsam mit ihren Eltern und der Schwester Margot Opfer der Shoah. Avraham Frank hat ein Gedenkblatt für Brunhilde eingereicht.

Ein Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof in Flacht erinnert an Brunhilde Grünebaum und ihre Familie.

(Fotos und Dokumente)

 

 

[1] siehe Stephan Kolb, Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden, Seite 267

 

 

> Namensverzeichnis

Die Eltern von Brunhilde Grünebaum (Quelle: Gedenkbuch)

Grünebaum, Albert

geboren am 11.Mai 1892 in Flacht / Unterlahnkreis / Hessen-Nassau
wohnhaft in Flacht und Frankfurt a. Main

Deportation:
Majdanek, Konzentrationslager


Todesdatum: 01.Juli 1942
Todesort: Lublin-Majdanek

Grünebaum, Hedwig

geborene Löwenberg
geboren am 22.Januar 1892 in Geisig / Unterlahnkreis / Hessen-Nassau
wohnhaft in Flacht

Deportation:
Auschwitz, Vernichtungslager


Todesdatum: 1942

Die Schwester von Brunhilde Grünebaum (Quelle: Gedenkbuch)

Grünebaum, Margot Karoline

geboren am 04.April 1922 in Flacht / Unterlahnkreis / Hessen-Nassau
wohnhaft in Karlsruhe (Anm. Körnerstraße 46)

Deportation:
ab Baden-Pfalz-Saarland
22.Oktober 1940, Gurs, Internierungslager
Drancy, Sammellager
10.August 1942, Auschwitz, Vernichtungslager


Todesdatum: 12.Oktober 1942
Todesort: Auschwitz, Vernichtungslager