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Rosa Jakob         

wurde am 19. August 1858 in Nieder-Gemünden in Oberhessen geboren.
Sie wohnte in Nieder-Gemünden und in Bad Nauheim im Jüdischen Altersheim in der Frankfurter Straße 63.

Am 15.August 1942 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und am 27. September 1942 von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Hier kam sie am 11. Januar 1943 im Alter von 84 Jahren ums Leben. (Fotos und Dokumente)

Henriette Jockelsohn

wurde am 10. Februar 1880 in Mainz geboren.

1922 kam sie nach Bad Nauheim und wohnte zunächst in der Johannisstraße 9.

Am 15.Juli 1933 zog sie um in das Israelitische Frauenheim in der Frankfurter Str. 55.

Am 22. Juli 1941 wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und zog um nach Bendorf in die Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn.

Henriette Jockelson war von Beruf Krankenschwester.

Am 15. Juni 1942 wurde sie im Alter von 62 Jahren von Koblenz über Köln und Düsseldorf in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und ermordet.

Lydia Joseph

wurde am 25. Juli 1925 in Homberg an der Ohm in Hessen geboren.

Die Eltern waren mit großer Wahrscheinlichkeit Sally Joseph und dessen Ehefrau Paula geb. Aaron.

Sie wohnte  in Bobenhausen im Vogelsberg,  in Alsfeld und in Bad Nauheim in der Jüdischen Bezirksschule in der Frankfurter Straße 103.

Am 19. August 1939[1]  wurde sie in Bad Nauheim abgemeldet und zog nach Alsfeld. Da sie zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt war, ist zu vermuten, dass sie Internatsschülerin in der Jüdischen Bezirksschule war.

Am 30. September 1942 wurde sie im Alter von 17 Jahren von Darmstadt aus nach Treblinka deportiert. Lydia wurde Opfer der Shoah. (Fotos und Dokumente)

        [1] Ende Mai 1939 wurde die Jüdische Bezirksschule Schule geschlossen. 

Ida Juda

wurde am 6. August 1868 in Weilburg in Hessen geboren.

Sie war alleinstehend und wohnte in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 40.

 

Minna Juda, geboren am 29.09.1870 in Weilburg (siehe Geburtseintrag) lebte ebenfalls in der Frankfurter Straße 40.

Möglicherweise war sie eine Schwester von Ida Juda. Eine erneute Nachforschung in der Meldekartei der Stadt Bad Nauheim ist erforderlich.

 

Am 29. September 1928 haben sich beide Frauen nach Braunfels (Hessen) abgemeldet.

Die Letzte Adresse von Ida Juda vor der Deportation war in Mainz, Breidenbacherstraße 25.

Am 27. September 1942 wurde sie von Darmstadt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert und kam dort am 12. Januar 1944 im Alter von 74 Jahren ums Leben.

(Fotos und Dokumente)

 

Margot Junker

wurde am 9. Mai 1921 in Groß-Karben in Hessen geboren.
Sie war die Tochter von Bella und Josef.
Am 14. Mai 1937 ist sie nach Bad Nauheim verzogen. Die Anmeldung in Bad Nauheim erfolgte am 20. Mai 1937.

Das 16-jährige Mädchen wohnte in der Jüdischen Bezirksschule in der Frankfurter Straße 103.[1]

Bereits am 01. August 1937 zog sie wieder zurück nach Groß-Karben. Im August 1939 zog sie dann mit ihren Eltern nach Frankfurt am Main in die Porzellanhofstraße 15.

Am 11. November 1941 wurde sie zusammen mit ihren Eltern aus der Frankfurter Wohnung

im  Baumweg 35 in das Ghetto Minsk deportiert und ermordet. [2] (Fotos und Dokumente)

 

[1] Meldekartei der Stadt Bad Nauheim

[2] http://hartmutpolzer-archiv.de/1.html

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