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Arthur Nathan 

wurde am 5. Juni 1918 in Mainzlar in Hessen geboren. 

Er war der Sohn von Manfred Nathan und dessen Ehefrau Friedel Lotte geb. Kahn. 

Alfred Nathan wohnte in Mainzlar, Büdingen und in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 25.

Von Beruf war er Metzger. 

Er wählte im Alter von 17 Jahren am 13. März 1936 in Bad Nauheim im Frauenwald den Freitod durch Erhängen.[1] 

Vor seinem Elternhaus in Mainzlar in der Hauptstraße 10 ist der Familie Nathan 

ein Stolperstein gewidmet. (Fotos und Dokumente)

            

             [1] Meldekartei der Stadt Bad Nauheim

 

Die Geschwister Leni und Ruth Nathan

 Leni Nathan 

wurde am 5. November 1926 in Mainzlar geboren. 

Sie war die Tochter von Arthur Abraham Nathan und dessen Ehefrau Gerti, eine geborene Nathan. 

Gemeinsam mit ihren Geschwistern, der jüngeren Schwester Ruth (*08.05.1931) und dem neugeborenen Bruder Bert (*04.09.1942), wohnte sie in Mainzlar im Wohnhaus der Eltern in der Hauptstraße 10. 

Als Schülerin besuchte sie vom 3. Mai 1937 bis zum 21. Dezember 1938 und vom 15. Januar 1939 bis Ende Mai 1939  das Internat der Jüdischen Bezirksschule in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 103.[1] 

Die Schule wurde End Mai 1939 geschlossen. Am 29. August 1939 erfolgte der Eintrag der Abmeldung in der Meldekartei der Stadt Bad Nauheim. 

Am 30. September 1942 wurde sie im Alter von 16 Jahren von Darmstadt aus in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und ermordet. (Fotos und Dokumente)

 

     [1] Meldekartei der Stadt Bad Nauheim

 

Ruth Nathan

wurde am 8. Mai 1931 in Lohra in Hessen geboren.

Sie war die Tochter von Arthur Abraham Nathan und dessen Ehefrau Gerti, eine geborene Nathan.

Sie wohnte mit ihrer Familie in Mainzlar in der Hauptstraße 10.

Ruth hatte eine ältere Schwester Leni und den kleinen Bruder Bert.

Vorübergehend lebte Ruth vom 11. Januar 1939 bis Ende Mai 1939 zusammen mit ihrer älteren Schwester Leni im Internat der Jüdischen Bezirksschule in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 103.

Am 29. August 1939 erfolgt der Eintrag der Abmeldung in der Meldekartei der Stadt Bad Nauheim.

Im September 1942 werden die Eltern mit ihren drei Kindern gewaltsam aus Mainzlar in ein Sammellager nach Darmstadt gebracht und von dort aus am 30. September in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. (Fotos und Dokumente)  

Auguste Nebenzahl                       

wurde  am 03. August1897 in Bad Nauheim in Hessen geboren.[1]

Sie war die Tochter des Gastwirtes Majer Nebenzahl und dessen Ehefrau Lea Nebenzahl geb. Friedländer.

Zum Zeitpunkt der Geburt von Auguste wohnte das Ehepaar Nebenzahl bei Peter Rehm, dem Wirt des "Gasthaus zur Krone".

Auguste Nebenzahl hatte noch vier Geschwister:

 

Lilli Nebenzahl       *Bad Nauheim 05.10.1900

Adolf Nebenzahl     *San Remo 11.11.1904

Eugenie Nebenzahl *Bad Nauheim (?) 25.08.12

Selma Nebenzahl    *San Remo  07.12.1913

 

Auguste war mit Herman Nebenzahl verheiratet. (E-Mail von JP van Prooyen vom 05.02.2017)

Vor dem Zweiten Weltkrieg und während des Krieges lebte sie in Krakau in Polen.
Quelle dieser Informationen ist die Verfolgtenliste, Card file of Jews in Krakow with German identity card ("Kennkarte") nos. 5692-6000, with personal details and photographs, 02/1941.[2]

          Das weitere Schicksal von Auguste Nebenzahl ist unbekannt. (Fotos und Dokumente)

 

     [1] YAD VASHEM, Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer und Geburtsregister Bad Nauheim

     [2] YAD VASHEM, Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer

 

 

Bella Nussbaum

geborene Katz

wurde am 07. April 1894 in Rhina einem Dorf in Osthessen geboren.

Sie wohnte in Bad Nauheim in der Stresemannstraße 20 und meldete sich am 26. Juni 1940 nach Frankfurt am Main ab. Von dort wurde sie 1943 im Alter von 49 Jahren mit unbekanntem Ziel deportiert. Datum und Ort ihres Todes sind unbekannt; sie wurde für tot erklärt.

In der Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer wird angegeben, dass Bella Nussbaum ein Opfer der Shoah wurde.

Irma Nussbaum

wurde am 25. Juli 1921 in Marburg a. d. Lahn in Hessen geboren.

Die Eltern waren Adolf Nussbaum uns seine Ehefrau Cäcilie geb. Adler.

Am 10. Mai 1938 wurde sie in Bad Nauheim als  Praktikantin an der Jüdischen  Bezirksschule in Bad Nauheim in der Frankfurter Straße 103 angemeldet.

Bereits am 4. November 1938 wurde die 17-Jährige wieder nach Herborn (Heil-und Pflegeanstalt) abgemeldet.[1]

Sie wurde an einen unbekannten Deportationsort verschleppt und wurde Opfer der Shoah.

 

         [1]Meldekartei der Stadt Bad Nauheim

 

Susanne Nussbaum

wurde am 23. November 1891 in Schenklengsfeld bei Hersfeld in Hessen geboren und lebte dort unverheiratet im Haus ihres Bruders, des Viehhändlers Ferdinand Nussbaum, genannt Feibel.[1]

Sie zog am 23. August 1927 nach Bad Nauheim und wohnte zuerst in der Reinhardstraße 9 und dann in der der Alicestraße 11 mit anschließendem mehrfachen Wohnwechsel.

Sie meldete sich in Bad Nauheim am 29. März 1940 nach Frankfurt am Main ab.

Die letzte bekannte Adresse war Frankfurt am Main, Sandweg 38.

Von dort wurde sie am 11./ 12. November 1941 im Alter von 50 Jahren in das Ghetto von Minsk deportiert, in dem es zu zahlreichen Massenermordungen kam. Auch Susanne Nussbaum wurde in Minsk ermordet.

(Fotos und Dokumente)

 

[1] Geschichte der Jüdischen Gemeinde Schenklengsfeld, Seite 260-661

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